Hitlers Politisches Testament

«Äußerungen des Führers»
im Führerhauptquartier


von 4. bis 26. Februar
und am 2. April 1945

Editor's note
Francois Genoud


1945

1.4. februar

7.15. februar

13.21. februar

2.6. februar

8.15. februar

14.24. februar

3.7. februar

9.15. februar

15.25. februar

4.10. februar

10.17. februar

16.26. februar

5.13. februar

11.18. februar

17.26. februar

6.14. februar

12.20. februar

18.2. april

1

Pitt und Churchill - Pitt, der Wegbereiter des englischen Weltreichs, Churchill sein Totengräber - Der Weltkrieg und seine Auswirkungen auf Europa und die Weltpolitik - Die Juden, Churchill und Roosevelt haben 1941 England den Frieden unmöglich gemacht Das Harakiri der Polen geht auf Englands Kappe - Wir waren zum Krieg verurteilt Not und Unglück für das deutsche Volk immer die Geburtsstunde einer neuen Blüte.

4. Februar 1945

Churchill hält sich für einen Pitt. Welche Anmaßung! Pitt war 1793 gerade vierunddreißig Jahre alt. Churchill ist leider ein Greis, der gerade noch die Kraft aufbringt, Befehle des Paralytikers Roosevelt sklavisch zu befolgen.

Schon die rein äußeren Umstände haben nichts Gemeinsames. Man muß sich immer in die Zeitverhältnisse versetzen, um Vergleiche zu ziehen. Vom Standpunkt Englands mußte Pitt jede Verständigung mit Napoleon ablehnen. Er stieß mit dieser sturen Haltung die Türen auf zur Herrschaftsrolle, die das englische Volk im XIX. Jahrhundert vollenden konnte. Das war eine Politik des Lebenswillens. Churchill dagegen führte das englische Volk auf einen selbstmörderischen Weg in den Abgrund, als er die von mir angebotene Verständigung ablehnte. Er befand sich dabei in einem Irrtum, der inbesondere für alte Generalstäbler kennzeichnend ist, die einen neuen Krieg nach den Spielregeln und Erfahrungen des vorigen planen. Man kann aber erfolgreiche Thesen vergangener Epochen nicht einfach kopieren.

Die Realität von heute, die das Gesicht der Belt verändert hat; das ist die Existenz zweier Kolosse, der Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion. Das England des großen Pitt vermochte die Welt im Gleichgewicht zu halten, indem es jede Hegemonie in Europa verhinderte: Die Realität der Gegenwart hätte Churchill zwingen müssen, der Einigung Europas zuzustimmen, um .das politische Gleichgewicht der Belt des XX. Jahrhunderts zu sichern.

Ich habe mich zu Beginn dieses Krieges bemüht, so zu handeln, als sei der britische Regierungschef fähig und in der Lage, eine solche Großraumpolitik zu begreifen. Und selbst ein Churchill hat dies vielleicht in lichten Augenblicken auch erkannt; aber er war schon völlig verjudet. Ich habe alles getan, um den britischen Stolz zu schonen, und im Westen alle endgültigen Entscheidungen hinausgeschoben: Als ich durch den Angriff auf die Sowjetunion die bolschewistische Eiterbeule aufstach, hoffte ich auf eine Regung gesunuden Menschenverstandes und Selbsterhaltungstriebes im Westen. Niemand mehr wird wie ich der Welt die Gelegenheit bieten, an den Früchten dieses Säuberungswerkes teilzunehmen, ohne einen Finger zu krümmen. Der Haß, mit dem diese Heuchler einen jeden aufrechten Mann verfolgen, war jedoch stärker als der Selbsterhaltungstrieb. Ich selbst aber habe eines unterschätzt: das Ausmaß des jüdischen Einflusses auf die Engländer Churchills. Lieber lassen sie das Empire in Schmach und Schande versinken, als dem nationalsozialistischen: Todfeind das kleinste Zugeständnis zu machen. Mit einem Salon-Antisemitismus hätte man sich vielleicht noch abgefunden. Mein unerschütterlicher Wille, das Weltjudentum und seine Macht in ihren Wurzeln auszurotten; war der unverdauliche Stein in ihrem Magen.

Der Genius Pitts, er zeigt sich in einer den Anforderungen seiner Zeit gerecht werdenden realistischen und doch weit vorausschauenden Politik; einer Staatskunst, die den einmaligen Aufstieg des britischen Inselreiches begründet hat und England im vergangenen Jahrhundert zur Weltherrschaft verhalf. Churchill, der halsstarrig die Äußerlichkeiten dieser Politik nachmacht, begeht damit eine geradezu ungeheuerliche Dummheit: Die Welt ist seit den Tagen des großen Pitt nicht stehen geblieben! Wenn uns auch das Tempo der Veränderungen des letzten Jahrhunderts verhältnismäßig langsam erscheint, so hat doch der Weltkrieg die Wandlung beschleunigt und der gegenwärtige Krieg präsentiert uns die Rechnung.

Vom Standpunkt der reinen Machtpolitik galt im vergangenen Jahrhundert nur Europa. Die asiatischen Reiche waren in todesähnlichem Schlaf versunken: Die Neue Welt war nicht viel mehr als ein Anhängsel Europas, und kein Mensch konnte das Schicksal der dreizehn englischen Kolonien vorausahnen, die sich gerade selbständig gemacht hatten. Dreizehn . . . ich bin gewiß nicht abergläubisch; aber im Fall der Vereinigten Staaten kann man es werden! Dieser neue Staat, mit kaum vier Millionen Einwohnern, bläht sich in nur hundert Jahren gewaltig auf und wird am Anfang unseres Jahrhunderts zur Weltmacht.

In den entscheidenden Dreißiger Jahren ist die Weltlage grundverschieden von der Napoleons und Pitts: Der Kontinent, erschöpft von den großen Materialschlachten im Weltkrieg, hatte seine Vormachtstellung eingebüßt. Europa blieb zwar noch einer der politischen Schwerpunkte, doch nur einer von vielen, der zudem an Bedeutung immer mehr einbüßte. Im gleichen Ausmaß stieg die Bedeutung der Vereinigten Staaten und die des asiatisch-bolschewistischen Kolosses an; nicht zuletzt auch die des Reiches der aufgehenden Sonne.

Ein zweiter Pitt, wenn ihn die Vorsehung dem-degenerierten England an Stelle des verjudeten halbamerikanischen Trunkenboldes beschieden hätte, hätte die Gelegenheit ergriffen, die traditionelle Politik des europäischen Gleichgewichtes auf Weltformat umzuschreiben. Statt gegenseitigen Haß, Neid und Feindschaft zu schüren und die Konkurrenzkämpfe zu verewigen, mußte London die Einigung Europas wenn schon nicht fördern und vorantreiben, so doch mindestens geschehen lassen. Mit einem geeinten Europa als Verbündetem konnte Großbritannien seine Rolle als Schiedsrichter in allen Welthändeln spielen:

Es scheint aber doch, als wolle die Vorsehung das perfide Albion strafen für die im Laufe seiner Geschichte begangenen Verbrechen; die seine Macht begründet haben. Churchills Erscheinung in der für England und Europa gleichermaßen entscheidenden Stunde ist die vom Schicksal gesandte Vergeltung: Das also ist der starke Mahn, auf den, so scheint es, die weitgehend degenerierte Führungsclique gewartet und gesetzt hat! Diesem senilen Scharlatan ist das Schicksal des britischen Imperiums, leider aber auch das Europas ausgeliefert. Manchmal frage ich mich, ob das englische Volk unter der Oberschicht seines entarteten Adels nicht,doch noch irgendwo die typisch angelsächsischen Eigenschaften konserviert hat, die seine Weltherrschaft begründet haben und gerade heute rechtfertigen sollten. Ich bezweifle das; denn anders müßte es heute einen Aufstand gegen die Irrtümer der Führung geben. Die letzte Zeit war reich an Gelegenheiten zu umwälzenden Entscheidungen, die .England eine neue fruchtbare Politik erlaubt hätten.

England hatte die Möglichkeit, noch Anfang 1941 den Krieg zu beenden. Seinen Widerstandsgeist und Mut hatte das britische Volk im Luftkampf über London bewiesen. Das Versagen der italienischen Divisionen in Nordafrika konnte die Schlappe in Nordfrankreich vergessen machen: Ich glaube, das alte England eines Pitt hätte diese Friedens-Chancen ergriffen. Die Juden und ihre Helfershelfer Churchill und Roosevelt wollten das nicht zulassen.

Ein Frieden im Frühjahr 1941 war die letzte Gelegenheit, die Amerikaner aus den europäischen Angelegenheiten herauszuhalten. Unter der Führung des Reiches wäre Europa bald ein einiger Block geworden, nachdem der jüdische Einfluß erst einmal beseitigt war. Frankreich und Italien, jede für sich von einer germanischen Macht auf dem Schlachtfeld geschlagen; wären mit einem blauen Auge davongekommen und mußten auf eine Großmachtpolitik verzichten. Natürlich sollten sie auf ihre Ansprüche in Nordafrika und den Nahen Osten verzichten und damit dem neuen Europa den Weg freigeben zu einer weitschauenden Freundschaftspolitik mit dem Islam. England, aller Sargen in Europa enthoben, konnte sich ganz seinem Weltreich widmen. Das Reich; schließlich, konnte sich ohne die Gefahr des Zweifrontenkrieges in seine eigentliche Lebensaufgabe stürzen und die Sendung des Nationalsozialismus und meines Lebens erfüllen: die Vernichtung des Bolschewismus und damit gleichzeitig die Sicherung des für die Zukunft unseres Volkes unentbehrlichen Lebensraumes im Osten.

Den Naturgesetzen wohnt eine Logik inne, die sich nicht notwendig mit der menschlichen decken muß. Zum Kompromiß mit England bereit, waren wir sogar gewillt mitzuhelfen, das britische Weltreich zu garantieren: Und das alles, obwohl mir der letzte Hindu im Grunde genommen sympathischer ist als diese arroganten Briten. Die Deutschen sollen sich einmal glücklich schätzen, nicht für den Fortbestand der vermotteten Herrlichkeit verantwortlich zu sein. Die Nachwelt hätte uns das niemals verzeihen können. Wie auch immer dieser Krieg ausgehen mag, das Ende des britischen Weltreiches läßt sich heute mit Sicherheit voraussagen. Es ist auf den Tod verwundet und dem englischen Volke steht kein besseres Schicksal bevor, als auf seiner verdammten Insel dem Hunger und der Schwindsucht zu verfallen.

Nichts hat dieser Starrsinn gemeinsam mit dem heldenhaften Widerstand des Reiches. England hatte die freie Wahl, niemand hat es gezwungen, sich in diesen Krieg zu stürzen. Es hatte sich dem Krieg nicht nur verschrieben, sondern hat diesen mutwillig vom Zaun gebrochen. Auf sich allein gestellt, ohne von den anglofranzösischen Kriegshetzern, den Werkzeugen der Juden aufgestachelt zu sein, hätten die Polen niemals Harakiri begangen. Auch nachdem der Wahnsinn einmal angefangen hatte, bot sich England mehrfach die Gelegenheit, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, sei es nach der Vernichtung Polens, sei es nach der Niederlage Frankreichs. Kein besonders glanzvoller Rückzug, sicherlich, aber die Briten sind schließlich niemals wählerisch in ihren Mitteln gewesen. Nichts leichter, als erneut die Schuld dem Versagen der Verbündeten zuzuschieben, wie das schon im Mai 1940 gemeinsam mit Paris gegenüber Belgien praktiziert wurde. Wir hätten den Engländern stets nach besten Kräften dabei geholfen, das Gesicht zu wahren.

Noch Anfang 1941, nach den ersten Erfolgen in Afrika und dem wiedergewonnenen Prestige der Waffen, war die Gelegenheit günstig, sieh mit einem Kompromißfrieden aus der Affäre zu ziehen. Warum wohl mag Churchill sein Land dem Diktat der jüdisch-amerikanischen Alliierten bedingungslos unterworfen haben, die in Wirklichkeit viel habgieriger sind als seine schlimmsten Feinde? England führt nicht seinen Krieg; es führt den Krieg, den seine haßerfüllten Verbündeten ihm aufgezwungen haben!

Deutschland dagegen blieb keine andere Wahl. Mit dem Augenblick, als die Belt erkannte, daß ich eile Deutschen in einem Reich zusammenschließen und diesem Großdeutschland Unabhängigkeit, Macht und Lebensraum erkämpfen und sichern werde, waren die Feinde sich einig: Dieser Krieg war für uns schon deshalb unvermeidlich, weil der einzige Weg, ihn zu verhüten, von uns den Verzicht auf die einfachsten Lebensrechte des deutschen Volkes bedeutet hätte. Für das deutsche Volk ist ein Status der Pseudo-Souveränität undenkbar;- das mag für Schweizer oder Schweden erträglich sein; die sich jederzeit mit Äußerlichkeiten abspeisen lassen, wenn sie sich nur dabei die Taschen füllen können. Allerdings, die Weimarer Republik hatte sich damit abgefunden, und ihre jüdisch versippte Regierungsclique fühlte sich sichtlich wohl auf der Domestikenbank des Völkerbundes in Genf. Mit dieser Art Ehrgeiz ist das Dritte Reich allerdings nicht belastet!

So waren wir zum Krieg verurteilt. Das einzige, was ich selbst noch bestimmen konnte, war die Wahl des günstigsten Augenblicks. Ein Zurück aber gab es für uns nicht. Unsere Feinde haben es nicht nur auf unsere nationalsozialistische Weltanschauung abgesehen - die sie dafür verantwortlich machen, die Fähigkeiten des deutschen Volkes zur Vollendung gebracht zu haben - sondern auf alles Deutsche schlechthin. Sie wallen unsere Ausrottung; darüber gibt es keinen Zweifel. Diesmal erweist sich der Haß durchschlagender als die Heuchelei. Wir können unseren Feinden für diese Offenheit nicht dankbar genug sein!

Dem totalen Haß, der uns umbrandet, können wir nur den totalen Kampf entgegensetzen. Wir kämpfen um das nackte Leben; dieser Krieg ist ein Verzweiflungskampf um Sein oder Nichtsein. Was auch kommen mag; wir werden diesen Kampf bis zum Tode durchstehen. Deutschland wird eines Tages stärker als je zuvor aus diesem Kampf hervorgehen, England aber schwächer als je!

Die Geschichte beweist: Not und Unglück war für das deutsche Volk immer nur ein Umweg, die Geburtsstunde neuer Blüte. Die Leiden unseres Volkes in diesem Kriege - und unsere Männer, Frauen und Kinder haben tausendfach mehr gelitten als irgendein anderes Volk -, diese unsagbaren Leiden werden uns einmal helfen, als Sieger Maß zu halten. Und wenn die Vorsehung:.das deutsche Volk trotz seines Opfermutes im Stiche läßt; dann nur, um es durch noch größeres Leid in seinem Lebenswillen zu behaupten.

2

Fünf Minuten vor zwölf - Nur solange man kämpft, besteht Hoffnung - Leonidas und seine dreihundert Spartoner - Der Entschluß Friedrichs des Großen vor dem Tod der Zarin - Noch können wir den Sieg an uns reißen - 1933, der Keim dieses unvermeidlichen Krieges.

6. Februar 1945

Nach vierundfünfzig Monaten eines gigantischen, auf beiden Seiten mit beispielloser Erbitterung geführten Kampfes, sieht sich das deutsche Volk allein der alliierten Koalition der Weltmächte gegenüber; die seine Vernichtung beschlossen hat.

An unseren Grenzen wütet der Kampf, das Reichsgebiet wird zum Schlachtfeld. Der Feind konzentriert alle seine Kräfte zum letzten Ansturm. Es geht für ihn nicht darum, uns zu besiegen; sie wollen uns vernichten. Unsere Feinde haben beschlossen, das Reich zu zerstören, die nationalsozialistische Weltanschauung auszurotten und das deutsche Volk zu versklaven; um es für seinen nationalsozialistischen Glauben zu bestrafen. Es ist fünf Minuten vor zwölf.

Die Lage ist ernst, sehr ernst; sie scheint sogar verzweifelt. Auch der Stärkste könnte der Ermüdung und Erschöpfung nachgeben, der Mutlosigkeit verfallen und darüber sogar die Schwächen des Feindes übersehen, die doch hundertfach vorhanden sind. Uns gegenüber steht eine Koalition unversöhnlicher Gegensätze, geeint nur im Haß und Neid und zusammengehalten durch die panische Angst, die der Nationalsozialismus diesen Judenknechten einflößt. Unsere Chance dagegen ist die, daß wir allein stehen und auch von keinem mehr abhängen. Sie besteht darin, daß wir der zusammengewürfelten Masse eine zwar in sechs Kriegsjahren ausgeblutete, aber einheitlich zusammengeschweißte Konzentration der Kraft entgegenstellen, beseelt von einem eilen Gefahren trotzenden Mut. Ein Volk; das Widerstand leiste, wie das deutsche Volk dies heute tut, wird sich niemals von der Flamme verzehren lassen, die sich wie eine glühende Lava über uns wälzt. Unsere Volksseele wird im Gegenteil in dieser Blut zu noch größerer Standhaftigkeit und Unerschrockenheit geschmiedet als je zuvor. Was auch immer an Schicksalsschlägen uns erwartet, das deutsche Volk wird daraus neue Kraft schöpfen, und was auch immer der Augenblick uns bringt; ruhmvolle Tage stehen uns bevor!

Der teuflische Vernichtungswille, der die beutegierige Meute um uns herum antreibt, diktiert unsere Antwort und zeigt uns den Weg, den wir zu gehen haben; den einzigen Weg, . der uns noch bleibt. Wir müssen den Kampf fortsetzen mit dem Mute der Verzweiflung, das Gesicht zum Feinde gewandt, ohne auch nur einmal rückwärts zu schauen und jeden Fußbreit Boden unseres heiligen Vaterlandes verteidigen. Nur solange man kämpft, besteht Hoffnung; und diese Erkenntnis allein schon verbietet uns jeden Gedanken daran, das Spiel könnte schon verloren sein. Niemals ist ein Spiel entschieden, bevor nicht die letzte Karte ausgespielt wurde. Und wenn allen verzweifelten Anstrengungen zum Trotz das Schicksal es will, daß wir noch einmal im Laufe unserer Geschichte von übermächtigen Gegnern erdrückt werden, dann wollen wir aufrechten Hauptes und in dem stolzen Gefühl untergehen, daß kein Flecken den Ehrenschild der deutschen Nation trübt. Auch der Verzweiflungskampf trägt den ewigen Wert des Nacheiferns in sich. Man denke nur an Leonidas und seine dreihundert Spartaner! Niemals hat es dem deutschen Wesen entsprochen, sieh wie eine Hammelherde auf die Schlachtbank führen zu lassen. Man kann uns vielleicht ausrotten, aber man wird uns nicht widerstandslos ins Schlachthaus abführen.

Nein, eine Lage ist niemals hoffnungslos. Wie oft in der Geschichte des deutschen Volkes sind unvorhergesehene Wendungen eingetreten! Der alte Fritz befand sieh während des Siebenjährigen Krieges ständig am Rande der Katastrophe. Am Ende seiner Kraft beschloß er während des Winters 1762, sich an einem von ihm selbst vorausbestimmten Tage zu vergiften, wenn es ihm bis dahin nicht gelingen sollte, das Kriegsglück zu wenden: Und drei Tage vor der Galgenfrist stirbt völlig unerwartet die Zarin; und wie durch ein Wunder wendet sich alles zu seinen Gunsten. Wie der große Friedrich; so stehen auch wir einer Koalition mächtiger Feinde gegenüber. Aber auch Koalitionen sind Menschenwerk, gehalten von dem Willen einzelner weniger. Ein Churchill kann verschwinden, und alles ändert sich. Mit seinem Verschwinden würde sich vielleicht eine Elite in England des Abgrundes bewußt, vor den die Preisgabe Europas an den Bolschewismus sie stellt, und es könnte ein plötzliches Erwachen geben. Jene Engländer, für die wir letzten Endes auch gekämpft haben und die die Nutznießer der Früchte unseres Sieges sein könnten...

Noch können wir den Sieg in einer letzten Kraftanstrengung an uns reißen. Möge uns für diese letzte Runde die Zeit bleiben!

Es geht für uns nur darum, ganz einfach weiterzuleben. Die bloße Tatsache, daß das deutsche Volk in Unabhängigkeit weiter existieren kann, bedeutet für uns schon einen Sieg. Das allein reicht aus, um diesen Krieg zu rechtfertigen, denn es ist dann kein nutzloser Krieg gewesen. Der Krieg als solcher war unvermeidlich. In Wahrheit haben die Feinde des nationalsozialistischen Reiches schon seit 1933 dazu gedrängt.

3

Überseeische Unternehmungen verarmen die Nationen - Amerika und Australien, seelenlose Gebilde - Vergebliche Anstrengungen der christlichen Missionen - Materialismus, Alkoholismus, Fanatismus und Syphilis als Geschenke der Weißen - Das Ungeheuer, das sich Vereinigte Staaten nennt - Sein Rückgrat: die Deutschen - Von der Natur gewiesene Richtung der germanischen Expansion - Europa den Europäern - Die Leere Australiens zieht Asien an.

7. Februar 1945

Nur ein Volk, das eng mit der Schalle verwurzelt bleibt; wird sich zu voller Blüte entfalten. Ein Mensch darf sich niemals dem Boden entfremdend auf dem er das Glück hatte, geboren zu werden: Er muß auch in der Fremde stets von dem Gedanken an die Heimkehr beseelt bleiben. Die Engländer, die gezwungenermaßen Kolonisatoren wurden, und sie waren große Kolonisatoren, haben sich im allgemeinen an diese Regel gehalten.

Für kontinentale Völker erscheint es mir notwendig, daß sie sich nur dorthin ausbreiten, wo der geographische Zusammenhang mit dem Mutterland gesichert ist.

Diese Verwurzelung im Boden ist vor allem den kontinentalen Völkern eigen, und ich glaube, daß dies ganz besonders für die Deutschen zutrifft. Daraus erklärt es sich ohne Zweifel, daß wir nie eine wirkliche Neigung für überseeische Kolonien gehabt haben. Aus der Antike wie aus der Geschichte der Neuzeit ist ersichtlich, daß die überseeischen Unternehmungen auf die Dauer nur zur Verarmung der Nationen beitrugen, die sich darauf eingelassen hatten. Alle vergeudeten sie darin ihre Kräfte. Alle erlagen zuletzt als ausgleichende Gerechtigkeit dem Druck der Kräfte, die sie selber gerufen oder erweckt hatten. Gäbe es dafür ein besseres Beispiel als das der Hellenen?

Was für die alten Griechen gilt, trifft auch für die heutige Zeit und für die Europäer zu. Kein Zweifel, die Rückbesinnung auf die eigenen Werte ist für die Völker eine Notwendigkeit. Wer sich die Mühe macht, einen genügend langen Zeitraum zu studieren, wird in den Ereignissen eine Bestätigung dieser Feststellung finden.

Spanien, Frankreich und schließlich auch England haben sich in diesen kolonialen Unternehmungen verblutet und ihre Lebenskraft verloren. Die Kontinente, die Spanien und England zum Leben erweckten, die sie von Grund auf neu schufen; führen heute ein ausgeprägtes Eigenleben. Sie entsinnen sich nur in leeren Phrasen ihrer Herkunft, eis künstliche Ableger, denen es an Tradition, Seele und Kultur mangelt.

Man kann von einem Erfolg der Neubesiedlung in den praktisch leeren Kontinenten sprechen. Das ist der Fall bei den Vereinigten Staaten von Amerika und in Australien, Erfolge, meinetwegen; aber nur in materieller Sicht. Auch das sind künstliche Konstruktionen, seelenlose Gebilde, von denen man nicht weiß, ob sie im Kindesalter steckengeblieben oder schon der Greisenhaftigkeit verfallen sind. In den schon bewohnten Kontinenten war der-Mißerfolg noch augenfälliger. Hier vermochten sich die Weißen nur durch Gewalt aufzudrängen, und ihr Einfluß auf das Besen der angestammten Einwohner blieb sozusagen gleich Null: Die Hindu blieben Hindu, die Chinesen blieben Chinesen, die Moslem blieben Moslem. Keine tiefgreifenden Wandlungen, auf dem Gebiete der Religion noch weniger eis auf anderen, und das trotz gewaltiger Anstrengungen der christlichen Mission.n. Fälle wahrhafter Bekehrungen sind selten, deren Aufrichtigkeit erst noch zu beweisen wäre, es handle sich denn um ausgesprochene Deppen. Doch eines haben die Weißen diesen Völkern immerhin gebracht, nämlich das Schlimmste, was sie ihnen bringen konnten, die schwersten Geißeln der Menschheit: den Materialismus, den Alkoholismus, den Fanatismus und die Syphilis! Im übrigen bleiben diese Völker, in allem, was ihnen eigen und worin sie uns überlegen waren, sich selbst treu. Was mit Gewalt aufgezwungen wurde, zeitigte noch schlimmere Ergebnisse. Der gesunde Menschenverstand müßte einen von derartigen Versuchen abhalten; von denen man im voraus weiß, daß sie umsonst sind. Nur eines einzigen Erfolges können sich die Kolonisatoren berühmen: sie haben überall den Haß erweckt. Den Haß, der alle diese Völker, die wir aus ihrem Eigenleben aufgestört haben, antreibt, uns davonzujagen. Es hat geradezu den Anschein, als ob ihr Erwachen nur diesem Ziel dient! Man beweise mir, daß durch die Kolonisation die Zahl der Christen auf der Welt vermehrt wurde! Wo sind die Massenbekehrungen, wie sie den Erfolg des Islam ausmachen? In Asien und Afrika sehe ich, da und dort, nur winzige Farbflecke als Inselchen der Christenheit, und auch diese mehr dem Namen nach. Das ist der ganze Erfolg der bewunderten christlichen Mission, deren Künder die göttliche Wahrheit für sich allein in Erbpacht genommen haben!

Wenn wir alles in Betracht ziehen; hat die europäische Kolonialpolitik vollkommen versagt. Dabei bin ich mir eines augenfälligen Erfolges durchaus bewußt; eines Erfolges allerdings nur in materieller Hinsieht: ich spreche von dem Ungeheuer, das sich Vereinigte Staaten nennt. Und es ist wahrhaftig ein Ungeheuer: Während Europa verzweifelt kämpft, um sich die bolschewistische Gefahr vom Leibe zu halten, fällt den Vereinigten Staaten unter der Führung des verjudeten Roosevelt nichts Besseres ein, als ihre ungeheure materielle Macht den asiatischen Barbaren zu leihen; diesen Barbaren; die Europa, das Mutterland der Neuen Welt; vernichten wollen! Rückblickend kann man nur Bedauern äußern beim Gedanken an die Millionen guter Deutscher, die nach den Vereinigten Staaten ausgewandert sind und die jetzt noch das Rückgrat dieses Staates bilden. Sie sind ja nicht nur als Deutsche dem Mutterland verlorengegangen; sie sind sogar seine Feinde geworden, und zwar schlimmere Feinde als die andern. Wenn der ausgewanderte Deutsche auch seinen Fleiß bewahrt, so verliert er doch seine deutsche Seele: Es gibt nichts Entarteteres als einen entarteten Deutschen.

Wir müssen in Zukunft darauf bedacht sein, diesen Aderlaß germanischen Blutes nach allen Seiten zu verhindern. Nach dem Osten, und immer nur nach dem Osten haben wir unseren Geburtenüberschuß zu lenken. Das ist die von der Natur gewiesene Richtung der germanischen Expansion. Die Rauheit des Klimas, das unsere Leute dort antreffen, gibt ihnen die Möglichkeit, die Überlegenheit eines harten Menschenschlages zu erhalten. Das schafft bei ihnen auch; als wünschenswerte Reaktion der sich aufdrängenden Vergleiche, das richtige Heimweh. Verpflanzt einen Deutschen nach Kiew und er bleibt ein vollkommener Deutscher. Verpflanzt ihn nach Miami, und ihr macht aus ihm einen Entarteten . . . einen Amerikaner!

Wenn die Kolonialpolitik nicht einer deutschen Neigung entspricht, liegt darin allein schon die Rechtfertigung dafür, daß das Reich sich nicht mit jenen Ländern solidarisch fühlen kann, die eine Politik der Unterjochung fremder Völker betreiben; und daß es sich unter gar keinen Umständen einfallen lassen darf, den Kolonisatoren seine Unterstützung zu leihen. Wir sollten Europa eine auf Europa anwendbare Monroe-Doktrin verkünden: "Europa den Europäern!" Das muß aber auch bedeuten, daß die Europäer sich nicht in die Angelegenheiten anderer Kontinente einzumischen haben.

Das Schicksal der Nachkommen der britischen Sträflinge in Australien läßt uns kalt. Wenn ihre Lebenskraft nicht ausreicht; um die Bevölkerungsdichte in gewünschtem Maße zu steigern, dann sollen sie nicht auf uns rechnen. Ich habe nichts dagegen, daß die Leere ihres Erdteils die überströmende Fruchtbarkeit Asiens anzieht. Das mögen sie unter sieh ausmachen. Unsere Sorge ist das jedenfalls nicht!

4

Das Regime plutokratischer Ausbeuter in Francos Spanien - Man hat uns getäuscht Die unaufhaltsame Dekadenz der romanischen Völker - Wir hätten Gibraltar durch unsere Fallschirmjäger nehmen sollen.

10. Februar 1945

Ich habe mich manchmal gefragt, ob wir gut daran taten, I94o Spanien nicht in diesen Krieg einzubeziehen. Es brauchte dazu nur wenig Überredungskunst, denn im Grunde genommen wünschte Franco nichts sehnlicher, als im Gefolge der Italiener zu den Siegern zu zählen.

Franco glaubte allerdings, daß seine Teilnahme einen hohen Preis wert sei. Ich glaube aber, daß er sich trotz der unermüdlichen Sabotage seines jesuitischen Schwagers schließlich zu vernünftigen Bedingungen dazu verstanden hätte, mit uns zu marschieren: etwa um das Versprechen eines kleinen Stückes von Frankreich zur Befriedigung seines Ehrgeizes und um ein ansehnliches Stück von Algerien für seine materiellen Gelüste. Da uns aber Spanien keine greifbaren Vorteile zu bringen vermochte, schien mir sein unmittelbares Eingreifen in die Auseinandersetzung nicht wünschenswert. Freilich hätten wir dadurch die Möglichkeit erhalten, Gibraltar zu besetzen; aber auch die Gewißheit, hunderte von Kilometern Atlantikküste - von San-Sebastian bis Cadiz verteidigen zu müssen. Und dazu die weitere mögliche Folge: ein Wiederaufflackern des Bürgerkrieges, von den britischen Agenten angestiftet. Außerdem hätten wir uns auf Leben und Tod mit einem Regime verbunden, das weniger als je meine Sympathie genießt, einem Regime plutokratischer Ausbeuter am Gängelband der Pfaffen! Es ist ein unverzeihlicher Fehler Francos, daß er es nach Beendigung des Bürgerkrieges nicht verstanden hat, das spanische Volk auszusöhnen, daß er die Falangisten, denen Spanien ja die von uns geleistete Hilfe verdankt, kaltstellte, und daß er ehemalige Gegner, welche durchaus nicht alle echte Rote waren, wie Banditen behandelt hat. Es ist keine Lösung, die Hälfte eines Landes außer Recht und Gesetz zu stellen; während eine Minderheit von Ausbeutern sich zum Schaden aller bereichert - mit dem Segen der Pfaffen. Ich bin sicher, daß es unter den sogenannten Roten in Spanien sehr wenige Kommunisten gab. Man hat uns getäuscht, denn niemals hätte ich mich in Kenntnis des wahren Sachverhaltes damit einverstanden erklärt, daß unsere Flugzeuge dazu dienten, Hungernde zu vernichten und die spanischen Adeligen und Schwarzröcke wieder in ihre mittelalterlichen Vorrechte einzusetzen.

Rundheraus gesagt: den besten Dienst, den Spanien in dieser Auseinandersetzung uns erweisen konnte, hat es uns erwiesen: die Iberische Halbinsel blieb vom Krieg verschont. Wir hatten ja an unserem italienischen Partner schon genug mitzuschleppen. Was auch die Vorzüge des spanischen Soldaten sein mögen, das völlig unvorbereitete und mittellose Spanien wäre für uns eher ein Hemmschuh gewesen statt uns zu nützen.

Ich glaube; dieser Krieg wird wenigstens eines unmißverständlich klargemacht haben, nämlich die unaufhaltbare Dekadenz der romanischen Völker. Sie haben ein für allemal bewiesen, daß sie nicht mehr im Rennen liegen, und daß sie kein Anrecht mehr darauf haben, bei der Verteilung der 'Welt mitzureden.

Das Einfachste wäre gewesen, Gibraltar mit Francos stillschweigendem Einverständnis, aber ohne sein Eingreifen in den Krieg, durch unsere Fallschirmjäger erobern zu lassen. Sicher hätte England dies nicht zum Vorwand genommen; um Spanien den Krieg zu erklären. Churchill lag viel zuviel daran, Spanien in einem Zustand der Nichtkriegführung zu belassen. Wir wiederum blieben dadurch des Risikos einer britischen Landung an den Küsten Portugals enthoben.

5

Die Juden und der Antisemitismus. Der Jude kann nie assimiliert werden - Der Nationalsozialismus hat die Judenfrage von Grund auf angepackt - Der Entschluß der Juden, alles aufs Spiel zu setzen - Ich habe der Welt die Augen geöffnet - Die Juden nähren den Antisemitismus - Rassenstolz als Voraussetzung der Verständigung mit anderen großen Rassen - Verwandtschaft von Nationalsozialismus und Preußentum - Erfahrungen der Deutsch-Österreicher - Der Typus des modernen Deutschen - Es gibt keine jüdische Rasse - Leichtgläubigkeit des deutschen Volkes - Ich habe die Juden mit offenem Visier bekämpft - Der Dank der Zukunft.

13. Februar 1945

Es ist das Verdienst des Nationalsozialismus, daß er zum ersten Mal die jüdische Frage realistisch angepackt hat.

Die Juden haben den Antisemitismus immer selbst ausgelöst. Im Laufe der Jahrhunderte reagierten die nichtjüdischen Völker, von den Ägyptern bis zu uns, auf die gleiche Art. Es kommt ein Augenblick, da sie der Ausbeutung durch den jüdischen Betrüger müde werden. Dann geraten sie in Erregung, wie ein Tier das Ungeziefer abschüttelt. Sie reagieren immer heftiger und zuletzt kommt es zur Empörung. Es ist dies eine Art instinktiver Abwehrreaktion, eine Reaktion der Abneigung gegenüber dem Fremden, der sich nicht anpaßt, sondern der Verschmelzung widersetzt, der sich abschließt und zugleich aufdrängt, der einen ausnützt. Der Jude ist seinem Wesen nach der Fremde, der sich nicht angleichen kann und nicht angleichen will. Darin unterscheidet er sich von den anderen Fremden: er beansprucht Rechte als Glied der staatlichen Gemeinschaft und bleibt doch ein Jude. Er hält es für ein ihm zustehendes Recht, solcherart eine Doppelrolle zu spielen; und steht mit dieser Unverfrorenheit in der Tat einzig da in der Welt.

Der Nationalsozialismus hat die Judenfrage von Grund auf angepackt und auf den Boden der Tatsachen gestellt: er deckte die jüdischen Absichten auf die Weltherrschaft auf, er befaßte sich eingehend und gründlich mit ihnen, er warf die Juden aus allen Schlüsselstellungen hinaus, deren sie sich bemächtigt hatten, er trieb sie aus mit dem unbeugsamen Willen, den deutschen Lebensraum vorm jüdischen Gift zu säubern: Es handelte sich dabei für uns um eine lebensnotwendige und in allerletzter Minute unternommene radikale Entgiftungskur, ohne die wir jämmerlich zugrunde gegangen wären.

Hatte aber dieses Vorgehen in Deutschland Erfolg, so bestand alle Aussicht, daß es Schule machte. Das war sogar zwangsläufig zu erwarten, denn es ist nur natürlich, daß das Gesunde über das Kranke triumphiert. Die Juden wurden sich dieser Gefahr bewußt; und darum entschlossen sie sich, alles aufs Spiel zu setzen und einen Kampf auf Leben und Tod gegen uns auszulösen. Sie mußten den Nationalsozialismus um jeden Preis zerschmettern und sollte die Welt darüber zu Grunde gehen. Noch kein Krieg bisher war ein so ausgesprochen und so ausschließlich jüdischer Krieg wie dieser.

Ich jedenfalls habe das Weltjudentum gezwungen, die Maske fallen zu lassen, und selbst wenn unsere Anstrengungen fehlschlagen, so wird es sich nur um einen vorübergehenden Fehlschlag handeln, denn ich habe der Welt die Augen geöffnet über die jüdische Gefahr.

Unser Vorgehen hat den Juden gezwungen, aggressiv zu werden. In dieser Form ist der Jude weniger gefährlich als im Gewande des heimtückischen Duckmäusers. Hundertmal lieber ist mir der Jude, der sich zu seiner Rasse bekennt, als einer; der sich für jemanden ausgibt, den nur die Konfession von uns unterscheidet. Wenn ich diesen Krieg gewinne, dann setze ich der jüdischen Weltmacht ein Ende, ich versetze ihr den Todesstreich. Verliere ich diesen Krieg, dann ist der jüdische Triumph noch lange nicht berechtigt, denn die Juden würden darüber außer sich geraten und den Verstand verlieren. Sie würden ihre Anmaßung derart auf die Spitze treiben, daß sie selber damit wieder die Nägel zu ihrem Sarge schlagen. Natürlich würden sie weiter ihr Doppelspiel treiben, indem sie in allen Ländern die vollen Staatsbürgerrechte beanspruchen, ohne auf ihren Dünkel als Angehörige des auserwählten Volkes zu verzichten. Doch der jüdische Leisetreter hätte ausgelebt, an seine Stelle träfe der siegesbewußte Jude - ebenso dreckig und stinkig wie der andere, wenn nicht noch mehr. Damit wäre dafür gesorgt, daß der Antisemitismus nicht - ausstirbt: die Juden selbst nähren und schüren ihn unaufhörlich: Die Ursache müßte erst verschwinden, damit die Abwehr aufhörte. Darin wenigstens kann man sich auf die Juden verlassen: der Antisemitismus wird erst mit ihnen aus der Welt geschafft werden.

Selbst wer sieh frei weiß von Gefühlen des Rassenstolzes, muß zugeben, daß für keine Rasse die Vermischung mit einer anderen Rasse wünschenswert ist. Die systematische Rassenkreuzung hat, ahne einige Zufallserfolge verleugnen zu wollen, niemals zu einem guten Ergebnis geführt. Dadurch, daß sich eine Rasse rein erhalten will; beweist sie gerade ihre Lebenskraft und ihren Lebenswillen. Mir erscheint es nur normal, daß jeder seinen Rassenstolz besitzt, und das heißt noch lange nicht, daß er die anderen mißachtet. Ich war nie der Meinung, daß etwa Chinesen oder Japaner rassisch minderwertig wären. Beide gehören alten Kulturen an, und ich gebe offen zu, daß ihre Tradition der unsrigen überlegen ist. Sie haben allen Grund; darauf stolz zu sein, genau wie wir stolz sind auf des Kulturkreis, dem wir angehören. Ich glaube sogar, daß es mir um so leichter fallen wird, mich mit den Chinesen und den Japanern zu verständigen, je mehr sie auf ihrem Rassenstolz beharren.

Einen auf der Rassenzugehörigkeit beruhenden Stolz kannte der Deutsche im Grunde genommen nicht. Das erklärt sich aus den letzten drei Jahrhunderten innerer Spaltungen, durch die Religionskriege, die Einflüsse des Auslandes, durch die Wirkung des Christentums - denn das Christentum ist nicht ein aus dem germanischen Charakter geborener Gottglaube, sondern eine aufgezwungene, dem germanischen Wesen widersprechende Religion. Der Rassenstolz ist, wenn er sieh beim Deutschen bemerkbar macht und gar aggressive Formen annimmt, nur eine ausgleichende Reaktion auf die Minderwertigkeitsgefühle zahlreicher Deutscher. Selbstverständlich bezieht sich das nicht auf die Preußen: Sie haben sich seit der Zeit Friedrich des Großen die ruhige Überlegenheit derer erworben, die es nicht nötig haben, ihre Selbstsicherheit zur Schau zu tragen. Durch diese besonderen Eigenschaften waren die Preußen erwiesenermaßen befähigt, die Einigung Deutschlands zu vollziehen. Der Nationalsozialismus hat allen Deutschen diese stolze Überlegenheit gegeben, die bisher allein den Preußen zu eigen war.

Auch die Ostmärkler haben, wie die Preußen, ihren Nationalstolz im Blut. Das kommt daher, daß sie in den Jahrhunderten niemals unter fremder Herrschaft standen,-sondern im Gegenteil anderen Völkern befohlen und sich Gehorsam zu .verschaffen gewußt haben. Die Deutsch-Österreicher sammelten ihre Erfahrungen in der Handhabung von Herrschaft und Macht, und darin ist der Grund ihrer von niemand bestrittenen Weltgewandtheit zu sehen.

Der Nationalsozialismus wird wie in einem Schmelztigel alle Eigenheiten der deutschen Seele rein erstehen lassen. Der Typus des modernen Deutschen wird daraus hervorgehen: arbeitsam, gewissenhaft, selbstsicher aber einfach; stolz nicht auf das, was er als Einzelner ist, sondern auf seine Zugehörigkeit zu der großen Gemeinschaft, der die Welt ihre Bewunderung zollen wird. Dieses deutsche Überlegenheitsgefühl verlangt durchaus kein Verachtungsgefühl gegenüber den andern. Wir haben dieses Gefühl zuweilen absichtlich etwas überbewertet, weil wir es im Anfang als treibende Kraft für notwendig erachteten, um die Deutschen raschestens auf den rechten Weg zu bringen. Übertreibung nach einer Seite hat ja fast immer eine Reaktion nach der Gegenseite zur Folge: Das liegt in der Natur der Dinge. All das vollzieht sich aber nicht von heute auf morgen; dazu muß die Zeit helfen. Friedrich der Große ist der eigentliche Schöpfer des preußischen Typus. Es bedurfte zweier oder dreier Generationen, um diesen prtußischen Typus Fleisch und Blut werden zu lassen, um den preußischen Lebensstil zu einem, jeden Preußen anhaftenden Wesenszug zu machen.

Unser nordisches Rassebewußtsein ist nur gegenüber der jüdischen Rasse aggressiv. Dabei reden wir von jüdischer Rasse nur aus sprachlicher Bequemlichkeit, denn im eigentlichen Sinn des Wortes und vom genetischen Standpunkt aus gibt es keine jüdische Rasse. Die Verhältnisse zwingen uns zu dieser Kennzeichnung; denn die Realität ist die Existenz einer rassisch und geistig zusammengehörigen Gruppe, zu der die Juden in aller Welt sich bekennen, ganz gleichgültig, welche Staatsangehörigkeit der Paß für den einzelnen ausweist. Diese Menschengruppe bezeichnen wir als die jüdische Rasse. Es handelt sich also keineswegs, obwohl ihnen die hebräische Religion zuweilen als Aushängeschild dient, um eine religiöse, durch ein gemeinsames Glaubensbekenntnis begründete Gemeinschaft.

Die jüdische Rasse ist vor allem eine Gemeinschaft des Geistes. Wenn ihr auch die hebräische Religion zu Grunde liegt und wenn sie auch teilweise durch diese geformt wurde, so ist sie doch in ihrem Wesen nicht rein religiöser Art, denn sie umfaßt gleicherweise erklärte Gottlose wie fromme Gläubige. Dazu kommt eine Art von Schicksalsverbundenheit als Folge der im Laufe dar Jahrhunderte erlittenen Verfolgungen, von denen die Juden stets übersehen und vergessen; daß sie sie ausnahmslos selbst verschuldet haben. Anthropologisch weisen die Juden allerdings nicht jene gemeinsamen Merkmale auf; wodurch sie als eine einheitliche Rasse gekennzeichnet würden. Dennoch birgt zweifellos jeder Jude in seinen Adern einige Tropfen dessen, was wir spezifisch jüdisches Blut nennen. Anders wäre bei ihnen die Beständigkeit gewisser körperlicher Merkmale nicht zu erklären, die nur ihnen eigen sind und die man unweigerlich bei sonst so verschiedenartigen Juden wie beispielsweise den Ostjuden und den Spaniolen vorfindet - ihre vorspringende Nase mit den vom Laster gezeichneten Nüstern. Das ist kaum durch ihre von Generation zu Generation immer gleichbleibende Art eines meistens in den Ghettos verbrachten Daseins zu erklären.

Geistige Rasse ist härter und dauerhafterer Art als natürliche Rasse. Verpflanzt einen Deutschen nach den Vereinigten Staaten und er wird bald zum Amerikaner. Der Jude, wohin er auch geht, er bleibt ein Jude. Er ist seiner Natur nach ein Wesen; das sich nicht einverleiben läßt. Und gerade dieses Merkmal der Nichtassimilierbarkeit ist bestimmend für seine Rasse und muß uns als ein trauriger Beweis für die Überlegenheit des "Geistes" über das Fleisch erscheinen!

Ihr steiler Aufstieg im Laufe des XIX. Jahrhunderts hat den Juden das Gefühl eigener Macht verliehen und sie verführt, die Maske zu lüften. Zu unserem Glück; denn jetzt, wo sie sieh in herausforderndem Stolz als Juden zu erkennen gaben; konnten wir sie bekämpfen. Bei der Leichtgläubigkeit des deutschen Volkes können wir uns zu diesem Anfall von "Ehrlichkeit" unserer schlimmsten Todfeinde nur beglückwünschen.

Ich habe gegen die Juden mit offenem Visier gekämpft. Ich habe ihnen bei Kriegsausbruch eine letzte Warnung zukommen lassen. Ich habe sie nicht im ungewissen darüber gelassen, daß sie; sollten sie die Welt von neuem in den Krieg stürzen, diesmal nicht verschont würden - daß das Ungeziefer in Europa endgültig ausgerottet wird. Sie haben auf diese Warnung mit einer neuen Herausforderung geantwortet und erklärt, wo immer ein Jude auch ist, gibt es gleichzeitig auch einen unversöhnlichen Feind des Nationalsozialismus und damit des Reiches. Die jüdische Eiterbeule habe ich aufgestochen, wie die anderen. Die Zukunft wird uns ewigen Dank dafür wissen.

6

Zu früh und zu spät - Die Zeit arbeitet gegen uns - Unsere Generäle und unsere Diplomaten: Unfähigkeit und Sabotage - Unsere Frankreichpolitik war ein Unsinn - Wir hätten die französischen Arbeiter befreien und die Aufständischen in den Kolonien stärken sollen - Die Wilhelmstraße lebt im Geist der wilhelminischen Epoche - Ich habe mich in "Mein Kampf", nicht geirrt.

14. Februar 1945

Es ist unser Verhängnis in diesem Krieg, daß er für Deutschland zugleich zu früh und andererseits etwas zu spät ausgebrochen ist. Vom Standpunkt der Rüstung aus wäre es zu unserem Vorteil gewesen, wenn er ein Jahr früher begann. Ich hätte von mir aus den Entschluß dazu im Jahre 1938 fassen und ihn mir nicht 1939 aufdrängen lassen sollen, da der Krieg auf jeden Fall unvermeidlich war. Aber, es war nicht meine Schuld, wenn die Engländer und Franzosen in München alle meine Bedingungen akzeptierten.

Einesteils kam der Krieg also zu spät. Aber im Hinblick auf unsere moralische Rüstung war es viel zu früh. Es ist mir keine Zeit geblieben, die Menschen für meine Politik heranzubilden. Ich hätte zwanzig Jahre dazu gebraucht, eine neue nationalsozialistische Auslese heranreifen zu lassen, eine Auslese junger, von Kindesbeinen an in unsere Lehre hineingewachsener Menschen. Es ist die Tragik der Deutschen, daß wir nie genügend Zeit haben. Immer werden wir durch die Verhältnisse gedrängt. Und wenn wir derart unter Zeitdruck stehen, so darum, weil uns der Raum fehlt. Die Russen, in ihren endlosen Weiten, können es sich leisten, abzuwarten. Die Zeit arbeitet für sie. Und sie arbeitet gegen uns. Und selbst wenn die Vorsehung mir ein langes Leben geschenkt hätte; um Deutschland auf den Platz an der Sonne zu führen, der dem deutschen Volk gebührt, so bin ich felsenfest davon überzeugt, daß die Gegner das nicht zugelassen hätten. Sie hätten versucht, uns zu vernichten, bevor ein durch einmütigen Glauben gefestigtes, mit Gefühl und Verstand nationalsozialistisches Deutschland unbesiegbar wurde.

In Ermangelung der Elite, wie sie uns vorschwebte, mußten wir uns mit dem vorhandenen Menschenmaterial begnügen. Das Ergebnis sieht danach aus! Dadurch, daß die geistige Konzeption mit der praktischen möglichen Verwirklichung nicht übereinstimmte, wurde aus der Kriegspolitik eines revolutionären Staates, wie das Dritte Reich, notwendigerweise eine Politik reaktionärer Spießbürger: Unsere Generäle und unsere Diplomaten sind mit wenigen Ausnahmen Männer von gestern, die den Krieg ebenso wie die Politik einer überlebten Zeit führen. Das gilt für die Aufrichtigen ebenso gut wie für die andern. Die einen versagen aus Unfähigkeit oder mangelnder Begeisterung, die andern sabotieren aus voller Absicht.

Unsere Frankreichpolitik war vollkommener Unsinn. Man durfte niemals mit ihnen zusammenarbeiten. Das war gut für Frankreich, aber schlecht für uns. Abetz hielt sich für neunmalklug, als er sich zum Herold einer Verständigungspolitik machte und unsere Frankreichpolitik auf diesen Weg abdrängte. In der Illusion, den Ereignissen vorzugreifen, hinkte er in Wirklichkeit hinter ihnen her. Er träumte von einem Frankreich Napoleons, das heißt von einer französischen Nation, die den verpflichtenden Wert einer großmütigen Behandlung des Besiegten zu erfassen 'und zu würdigen weiß. Er hat an den Tatsachen vorbeigesehen und nicht erkannt, daß Frankreich in diesen hundert Jahren ein anderes Gesicht bekommen hatte: die Züge einer Hure. Und von dieser abgetakelten Kurtisane ließen wir uns ohne Unterlaß an der Nase herumführen, zum Narren halten, ohne zu merken, daß sie sich über uns lustig macht.

Unsere Aufgabe wäre gewesen, die französischen Arbeiter zu befreien, ihnen zu helfen, die Revolution zu gewinnen. Es galt, ein verkalktes Bürgertum, diese herzlosen und vaterlandslosen Gesellen, erbarmungslos wegzufegen. Doch, welche Freunde hatten unsere großen Diplomaten der Wilhelmstraße in Frankreich aufgetan? Kleinliche Rechner, die sich besannen, uns zu schätzen in dem Glauben, daß wir das Land besetzten, um ihre Geldschränke zu schützen, und die entschlossen waren, uns bei der erstbesten Gelegenheit zu verraten, sobald dies nur ungestraft möglich schien!

Nicht minder einfältig war unsere Haltung in den französischen Kolonien. Auch hier waren unsere großen Genies der Wilhelmstraße in ihrem Element! Wahrhaft klassische Diplomaten, Militärs alter Schule und ostelbische Krautjunker, das waren unsere Helfer für eine Revolution von europäischem Ausmaß! Sie verbissen sich in Vorstellungen einer Kriegführung des vorigen Jahrhunderts. Dabei durften wir um keinen Preis das Spiel Frankreichs gegen die Völker mitmachen, die das französische Joch trugen: Wir mußten ihnen im Gegenteil bei ihrer Befreiung aus dieser Bevormundung helfen, wir mußten sie wenn nötig sogar dazu aufstacheln: Nichts hinderte uns 1940 an einem solchen Vorgehen im Nahen Osten, so wenig wie in Nordafrika. Unsere Diplomären verlegten sich indessen darauf, die Macht Frankreichs in Syrien, Tunesien, Algerien und in Marokko zu festigen. Unsere Kavaliers-Politiker zogen es vor; gesellschaftliche Beziehungen mit eleganten Franzosen zu pflegen, statt die Freundschaft der Aufständischen zu erwidern; sie frühstückten lieber mit Stöcke schwingenden Kolonialoffizieren, die nur auf Betrug und Verrat sannen; als mit den Arabern - die uns treue Verbündete geblieben wären. Nun, ich kenne genau die Spekulation dieser berufsmäßigen Intriganten. Sie verstehen ihr Metier und sie haben ihre Vorbilder! Sie dachten nur daran, damit den Engländern einen Streich spielen zu können; denn für sie existiert immer noch die längst überwundene Zeit der althergebrachten kolonialen Gegnerschaft zwischen Frankreich und England. Ich meine damit, daß sie im Geist in der wilhelminischen Epoche, in der Welt der Königin Victoria, in der Zeit von Füchsen wie Poincaré und Delcassé leben! Aber diese Gegnerschaft existiert nur noch an der Oberfläche und geht nicht tiefer. Es ist an ihr viel mehr Schein als Wirklichkeit und nur deshalb, weil es auch bei unseren Feinden noch Diplomaten alter Schule gibt. In der Praxis und im Endeffekt sind England und Frankreich sozusagen Geschäftspartner, von denen jeder mit Eifer seine eigenen Ziele verfolgt, die vor keiner Verletzung der Allianz zurückschrecken, aber die sich doch in der Stunde der Gefahr immer einig bleiben werden. Der eingefleischte Haß des Franzosen gegenüber dem Deutschen sitzt viel tiefer. Wir haben daraus die Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen.

Was Frankreich angeht, blieben nur zwei Möglichkeiten. Vielleicht wollte es das alliierte England wirklich im Stiche lassen. In einem solchen Fall bot es eis möglicher Verbündeter für uns nicht den geringsten Wert, denn es war vorauszusehen, daß es auch uns bei erstbester Gelegenheit im Stiche lassen würde. Oder Frankreich vollzog nur einen getarnten Stellungswechsel als eine List, und dann mußten wir nur um so mehr aufpassen. Man gab sich aber unsererseits völlig lächerlichen Wunschträumen über dieses Land hin. Dabei gab es doch wahrhaftig nur ein vernünftiges Rezept: die Politik des eiskalten Mißtrauens. Ich weiß, daß ich mich, was Frankreich betrifft, nicht geirrt habe. Ich habe in «Mein Kampf» in klarer Voraussicht gesagt, was man von diesem Land zu halten hat. Und ich wußte genau, warum ich trotz aller Vorstellungen mich niemals dazu verstanden habe, an meiner vor zwanzig Jahren festgelegten Überzeugung das geringste zu ändern.

7

Der schwerste Entschluß dieses Krieges - Ein Friede mit den Engländern hatte die Vernichtung der Roten Armee zur Voraussetzung Die einzige Chance eines Sieges über England - Der griechische Feldzug der Italiener Am Tage nach der Abreise Molotows.

15. Februar 1945

Der schwerste Entschluß dieses Krieges war für mich der Befehl zum Angriff auf Rußland. Immer hatte ich die Meinung vertreten, daß Deutschland keinen Zweifrontenkrieg führen darf, und niemand soll bezweifeln, daß ich mehr als irgend jemand die Erfahrungen Napoleons in Rußland studiert und durchdacht habe. Warum aber dann dieser Krieg gegen Rußland? Warum zu dem von mir bestimmten Zeitpunkt?

Es gab für uns keine Hoffnung mehr, den Krieg im Westen mit einer Invasion der englischen Inseln zu beenden. Dies von Schwachköpfen geführte Land hätte sich gegen die Anerkennung unserer Führerrolle und einen ehrlichen Friedensschluß solange gesträubt, als noch eine im innersten Wesen reichsfeindliche Macht in Europa selbst ungeschlagen blieb. Der Krieg mußte sich darüber ins Unendliche hinziehen; ein Krieg, an dem die Amerikaner im Hintergrund sich in zunehmendem Umfang beteiligten. Das Schwergewicht des Menschen- und Materialpotentials der USA, der unaufhörlich fortschreitende Zuwachs der Kriegstechnik und der neuen Waffen - beim Feinde ebenso wie bei uns -, die drohende Nähe der englischen Küste, all das zwang uns zu versuchen, einen langandauernden Krieg mit allen Mitteln zu verhindern. Die Zeit - immer wieder die Zeit! - mußte in steigendem Maße gegen uns arbeiten. Das einzige Mittel, die Engländer zum Frieden zu zwingen, war, ihnen durch Vernichtung der Roten Armee die Hoffnung zu nehmen, uns auf dem Kontinent einen ebenbürtigen Gegner entgegenzustellen. Es blieb uns keine andere Wahl, als den Faktor Rußland aus dem europäischen Kraftfeld auszulöschen. Es gab dafür noch einen zweiten ebenso durchschlagenden Grund, der für sich allein schon ausgereicht haben würde: die aus der bloßen Existenz des Bolschewismus latent drohende Gefahr. Der Angriff von dieser Seite mußte, eines Tages geradezu zwangsläufig erfolgen.

Unsere einzige Chance, einen Sieg über Rußland zu erringen, lag darin, seinem Angriff zuvorzukommen; denn ein Verteidigungskrieg gegen die Sowjetunion war für uns ausgeschlossen. Keinesfalls durften wir der Roten Armee den Vorteil des Geländes überlassen, unsere Autobahnen für den Ansturm der roten Panzer, unsere Eisenbahnen für ihren Truppen- und Materialtransport. Wir konnten die Bolschewisten in ihren Wäldern, Sümpfen und Mooren schlagen, wenn wir rechtzeitig den Entschluß zum Handeln ausführten - niemals aber auf dem Boden eines dem Verkehr erschlossenen Raumes, wie des unseren. Den Angriff abwarten hieß, dem Feind das Sprungbrett nach Europa zu ebnen.

Warum 1941? Weil es galt, keinen Augenblick länger als notwendig zu warten, um so weniger als unsere Gegner im Westen unaufhörlich rüsteten. Übrigens blieb auch Stalin durchaus nicht untätig. Auf beiden Fronten arbeitete also die Zeit gegen uns. Die Frage lautet demnach nicht: «Warum schon am 22. Juni?» sondern «Warum nicht früher?» Ohne die von den Italienern mit ihrem idiotischen griechischen Feldzug verursachten Schwierigkeiten hätte ich die Russen in der Tat schon um einige Wochen früher angegriffen. Es ging darum, sie solange hinzuhalten, und es war meine beständige Sorge während dieser letzten Wochen, Stalin könnte mir zuvorkornmen. Es gab noch einen Grund: die Russen verfügten über die Rohstoffe, die für uns unentbehrlich waren. Trotz eingegangener Vertrags-Verpflichtungen verzögerten sie ihre Lieferungen, und eines Tages konnten diese ganz ausbleiben. Was sie uns nicht gutwillig liefern wollten, mußten wir also an Ort und Stelle selbst holen! Ich faßte meinen Entschluß sofort nach Molotows Novemberbesuch in Berlin, denn ich wußte von diesem Augenblick an, daß über kurz oder lang Stalin- abfallen und ins aliierte Lager übergehen würde. Sollte ich weiter abwarten, um besser gerüstet zu sein? Nein, denn dadurch gaben wir das Gesetz des Handelns preis! Nochmals nein, denn wir hätten den ungewissen Aufschub zu teuer bezahlen müssen. Wir hätten nämlich den bolschewistischen Erpressungsversuchen nachgeben und Finnland, Rumänien, Bulgarien und die Türkei preisgeben müssen. Und das war für mich ausgeschlossen. Es war mit der Sendung des Dritten Reiches als Verteidiger und Beschützer des Abendlandes unvereinbar, die befreundeten Länder auf dem Altar des Bolschewismus zu opfern. Ein solches Verhalten war ehrlos, und wir wären dafür einmal erst recht bestraft worden. Eine jämmerliche Fehlrechnung, sowohl vom moralischen wie vom militärischen Standpunkt aus. Was wir-auch taten, so oder so, der Krieg gegen Rußland blieb unvermeidlich, und wir liefen höchstens Gefahr, ihn später unter wesentlich ungünstigeren Voraussetzungen fuhren zu müssen.

Noch am Tage der Abreise Molotows habe ich daher Aufmarschvorbereitungen befohlen, um die Rechnung mit Rußland beim Anbruch der ersten schönen Tage ins reine zu bringen.

8

Das französische Volk hat mehr gesunden Menschenverstand als seine Führungsclique Louisiana und Mexiko.

15. Februar 1945

Wir haben unsere Aufgabe nicht erfüllt und wir haben unseren Vorteil schlecht genutzt, als wir es nach 1940 unterließen; die französische Arbeiterschaft zu befreien. Ebenso, als wir es veräumten, den unter französischem Protektorat stehenden Völkern in Übersee zur Unabhängigkeit zu verhelfen.

Das französische Volk hätte es uns bestimmt nicht verargt, wenn wir es der Bürde des Kolonialreiches entledigt hätten. Auf diesem Gebiet hat dieses Volk immer mehr gesunden Menschenverstand an den Tag gelegt als die zur Führung angeblich berufenen Schichten. Es hat in höherem Maße als diese Führungsclique das angeborene Gefühl für das echte Wohl der Nation. Unter Ludwig XV. so gut wie unter Jules Ferry rebellierte es gegen den Unsinn kolonialer Abenteuer. Ich wüßte nicht, daß Napoleon unpopulär geworden wäre, weil er Louisiana zu Geld gemacht hat. Umgekehrt hat sein unfähiger Neffe mit dem mexikanischen Abenteuer sein Prestige verloren.

9

Zahlreiche Franzosen waren entschlossene Europäer - Der Preis für Hellsichtigkeit und aufrechte Gesinnung.

15. Februar 1945

Ich habe weder Frankreich noch die Franzosen Je geliebt, und ich habe daraus niemals ein Hehl gemacht. - Und doch anerkenne ich, daß es unter ihnen bedeutende Persönlichkeiten gibt. Es steht außer Zweifel, daß zahireiche Franzosen in diesen letzten Jahren voller Aufrichtigkeit und mit großem Mut alles für Europa aufs Spiel gesetzt haben. Der blindwütige Haß, mit dem ihre eigenen Landsleute sie für ihre hellsichtige Überzeugung bezahlen ließen; beweist die Lauterkeit dieser ihrer Zeit vorauseilenden Persönlichkeiten.

10

Die Bündnistreue gegenüber Italien war ein Fehler - Der italienische Verbündete war uns überall im Wege - Die Anmaßung des Duce - Eine großzügige proislamische Politik war so einfach wie naheliegend - Das sinnlose griechische Abenteuer - Der 15. Mai 1941 - Das Leben verzeiht keine Schwäche.

17. Februar 1945

Bei nüchterner Beurteilung der Ereignisse - wenn ich einmal das Gefühl ausschalte - muß ich zugeben, daß mir meine unverbrüchliche Freundschaft mit dem Duce und die Bündnistreue gegenüber Italien als Fehler angerechnet werden könnte. Das Bündnis mit Italien hat ganz offensichtlich mehr unseren Feinden geholfen, als es uns genützt hat. Der Kriegseintritt Italiens brachte uns nur geringe Vorteile im Vergleich zu den zahllosen Schwierigkeiten, die damit verbunden waren. Italien trägt, wenn wir diesen Krieg nicht trotz allem gewinnen, gemessenen Anteil an unserer Niederlage.

Der beste Dienst, den Italien uns erweisen konnte, bestand darin, sich außerhalb der Kriegshandlungen zu halten. Diese Nichteinmischung hätte ihm unsererseits jede dankbare Anerkennung und die wertvollsten Geschenke eingebracht. Solange es sich mit dieser bescheidenen Zuschauerrolle zufriedengab, konnten wir es mit Gunstbezeugungen überhäufen. Im Falle des Sieges waren wir bereit, Ruhm und Gewinn mit dem Achsenpartner zu teilen. Wir hätten mit Freude geholfen, den historischen Mythos vorn Vorrang der Italiener im Mittelmeer als den legitimen Nachfahren der alten Römer in aller Welt zu verkünden. Das alles war besser, als sie zu Verbündeten zu haben!

Der Kriegseintritt Italiens, der im Juni 1940 erst erfolgte, um einer in voller Auflösung begriffenen französischen Armee den Eselstritt zu geben, mußte nur den Glanz unseres vom Gegner vorbehaltlos zugestandenen Sieges trüben. Frankreich anerkannte die ihm von der Wehrmacht vollendet beigebrachte Niederlage, aber es wollte nicht von den Achsenmächten besiegt worden sein.

Der italienische Verbündete war uns rundheraus gesagt überall im Wege. Seinetwegen kannten wir in Nordafrika keine von Grund auf neue Politik betreiben. Es lag unter den gegebenen Umständen auf der Hand, daß Italien diesen Raum für sich beanspruchte, und der Duce machte Dieben Anspruch auch immer geltend. Allein hätten wir die Möglichkeit gehabt, die von Frankreich beherrschten islamischen Völker zu befreien. Ein solcher Aufstand mußte unabsehbare Auswirkungen in Ägypten und dem von den Engländern unterworfenen Nahen Osten haben. Dadurch; daß wir unser Schicksal mit dem der Italiener verknüpften, war eine solche Politik undenkbar. Dabei bebte die islamische Welt in Erwartung unserer Siege. Die Völker Ägyptens, des Irak und des ganzen Nahen Ostens waren bereit zum Aufstand. Wir hätten alles tun müssen, ihnen zu helfen, um ihren Mut zu stärken, wie es unser Vorteil und unsere Pflicht verlangten. Daß wir mit den Italienern verbündet waren, lähmte uns und verursachte überdies bei unseren mohammedanischen Freunden ein Mißbehagen, weil wir in ihren Augen, gewollt oder nicht gewollt, Komplizen ihrer Unterdrücker waren. Die Italiener sind nämlich in jenen Gebieten noch verhaßter als die Franzosen und die Engländer. Die Erinnerung an die Greuel gegen die Senussi ist Imker noch lebendig. Dazu entlockte die Anmaßung des Duce, sich als "das Schwert des Islam" feiern zu lassen; schon vor dem Kriege, nur ein höhnisches Grinsen. Diesen Titel, welcher dem Propheten Mohammed und einem Eroberer wie Omar wohl ansteht, hatte sich Mussolini von einigen armen Teufeln verleihen lassen, die er dafür bezahlt oder erpreßt hatte. Dabei war für uns Deutsche eine großzügige proislamische Politik so einfach und naheliegend. Sie ist uns versaut worden - wie noch vieles andere durch unsere Bündnistreue-versaut wurde!

Nur die Italiener haben uns daran gehindert, auf diesem Kriegsschauplatz eine unserer besten Karten auszuspielen: sie bestand darin; alle unter französischem Protektorat stehenden Völker für unabhängig zu erklären und einen allgemeinen Aufstand der von den Briten unterdrückten Gebiete herbeizuführen. Eine solche Politik wäre im ganzen Islam mit Begeisterung aufgenommen worden. Es ist in der Tat eine Eigenheit der mohammedanischen Welt, daß gute und schlechte Erfahrungen des einzelnen Stammes und Volkes mit genau gleicher Eindringlichkeit auch von allen andern mitempfunden und beurteilt werden - vom Atlantik bis zum Pazifik.

In moralischer Hinsicht war die Wirkung unserer Politik in doppeltem Sinne veshängnisvoll. Einerseits beleidigten wir, ohne irgendeinen Vorteil dagegen einzutauschen, den Stolz der Franzosen: Auf der andern Seite waren wir gezwungen, die bisher von ihnen ausgeübte Herrschaft über die Kolonien unangetastet zu lassen, allein aus Sorge, Tripolis und die Cyrenaika könnten sonst angesteckt werden und ihrerseits die Unabhängigkeit verlangen. Die Folgen sind verhängnisvoll; heute sind alle diese Gebiete von den Anglo-Amerikanern besetzt. Unsere widersinnige Politik hat es den perfiden Engländern sogar möglich gemacht, in der Cyrenaika und in Tripolis als Befreier aufzutreten!

Vom militärischen Standpunkt aus` sieht die Bilanz nicht besser aus! Italiens Kriegseintritt führte fast automatisch zu den ersten Siegen unserer Gegner, mit deren Hilfe Churchill den Mut seiner Landsleute neu beleben und die ganze anglophile Welt wieder Hoffnung fassen konnte. Trotz ihrer Unfähigkeit, sich auch nur in Abessinien und in der Cyrenaika zu halten; hatten die Italiener die Stirn, sich, ohne uns zu fragen und ohne uns auch nur ein Wort zu sagen, in den vollkommen sinnlosen Griechenlandfeldzug zu stürzen. Ihr kläglicher Mißerfolg stachelte die Feindschaft gewisser Balkanesen gegen uns auf: Hier und sonst nirgends liegen die Ursachen der zunehmenden Schwierigkeiten mit Belgrad und des schließlichen Umschwungs im Frühjahr 1941. Gegen unseren Willen waren wir dadurch gezwungen, mit Waffengewalt in die Ereignisse auf dem Balkan einzugreifen, woraus sich die unheilvolle Verspätung des Aufmarsches gegen Rußland zwangsläufig ergab. Außerdem wurde die Schlagkraft einiger unserer besten Divisionen unnötig abgenutzt. Schließlich waren wir dadurch zur Besetzung weiter, unübersichtlicher Räume gezwungen, in denen sich sonst die Anwesenheit unserer Truppen erübrigt hätte. Der Balkan hätte sich nämlich nur allzu gerne auf eine dem. Reich gegenüber wohlwollende Neutralität beschränkt. Und was unsere Stuka und Fallschirmjäger angeht, hätte ich sie wahrlich lieber über Malta und Gibraltar als über Korinth und Kreta eingesetzt!

Hätten doch nur die Italiener ihre Pfoten aus diesem Krieg gelassen! Wären sie doch bei der "Nichtkriegführung" geblieben! Weichen ungeheueren Wert mußte ein solches Verhalten aufgrund unserer gegenseitigen Freundschaft und, Interessenverbundenheit für uns haben! Sogar die Alliierten waren daran interessiert, denn wenn sie auch keinen allzu großen Respekt vor der Militärmacht Italiens hatten, so hielten sie doch wohl kaum ein derartiges Versagern für möglich. Sie mußten es deshalb als besonderen Glücksfall ansehen, wenn die Italiener neutral blieben. Da es für die Feinde aber keine Garantie für eine dauernde Neutralität Italiens gab, so hätten sie unter der Bedrohung seines möglichen oder sogar wahrscheinlichen Kriegseintritts bedeutende Truppen in seiner Nähe binden müssen. Für uns wiederum bedeutete dies eine bestimmte im-Mittelmeer fest gebundene Zahl weder kampf- noch sieggewohnter britischer Einheiten - ein Kartoffelkrieg, diesmal zu unserem alleinigen Vorteil.

Ein langandauernder Krieg kommt dem Gegner in eben dem Maße zustatten, als er seiner Kriegsertüchtigung und -erfahrung dient. Ich hatte gehofft, diesen ganzen Krieg so zu führen, daß der' Gegner niemals Gelegenheit noch Zeit hätte, uns die Kunst des modernen Blitzkrieges abzuschauen. In Polen, in Norwegen, in Holland, in Belgien und in Frankreich haben wir das erreicht. Die raschen Siege unter beidseitig geringsten Verlusten waren nichtsdestoweniger ebenso durchschlagende militärische wie politische Erfolge, da sie den Gegner völlig außer Gefecht setzten.

Wäre dieser Krieg ein von Deutschland und nicht von der Achse geführter Krieg geblieben, so hätten wir Rußland schon vom 15. Mai 1941 an angegriffen. Gestärkt in dem Bewußtsein und dem Ruf totaler und auch unbestrittener Siege und Feldzüge, waren wir imstande; den Ostfeldzug noch vor Einbruch des Winters zu beenden.

Aus Dankbarkeit (denn ich habe dem Duce seine Haltung beim Anschluß nie vergessen) habe ich mich immer einer Kritik und eines Urteils über Italien enthalten. Ich habe mich im Gegenteil bemüht, es immer von gleich zu gleich zu behandeln. Die Lebensgesetze beweisen aber, daß es ein Fehler ist; diejenigen als seinesgleichen zu behandeln, die es in Wahrheit nicht sind. Der Duce war meinesgleichen; er war mir sogar überlegen in den Ambitionen im Hinblick auf sein Volk. Aber nicht auf Ambitionen, auf die Taten kommt es an!

Wir Deutsche dürfen nie vergessen, daß es in schwierigen Lagen für uns immer besser ist, allein zu stelzen: Wir haben alles zu verlieren, aber nichts zu gewinnen, wenn wir uns an Schwächlinge binden und uns etwa Bundesgenossen aussuchen, die bereits früher Proben ihres Wankelmutes geliefert haben. Ich habe oft den Ausspruch getan, daß auf der Seite, wo Italien steht, sich der Sieg einstelle. Ich hätte besser sagen müssen, daß dort, wo der Sieg ist, sich auch Italien einstelle!

An meiner persönlichen Verbundenheit mit dem Duce hat sich nichts geändert; auch nicht an meinen Sympathien für das italienische Volk. Aber ich bedauere, die Stimme der Vernunft unterdrückt zu haben, die mir eine nüchterne Kritik bei aller Freundschaft Italien gegenüber empfahl. Sie hätte sich ebenso zum persönlichen Vorteil des Duce wie zum Nutzen seines Volkes ausgewirkt. Ich weiß allerdings, daß er mir eine solche Haltung nicht verziehen hätte, ich weiß, daß ich ihn durch Mißtrauen und Zweifel schwer verletzen konnte. Aber aus dieser meiner Rücksichtnahme entstanden schwerwiegende Folgen, die vermieden werden,konnten, weil sie nicht unvermeidlich waren. Das Leben verzeiht keine Schwäche!

11

Auf eine Fälschung mehr oder weniger kam es Roosevelt nicht an - Pearl Harbour kam ihm wie gerufen - Der Krieg mit Amerika war unvermeidlich - Der jüdische Meistertrick - Gemeinsam mit Japan wäre der Bolschewismus vor dem Winter 1941 auszurotten gewesen - Der Mythos der "asiatischen Solidarität".

18. Februar 1945

Das Eingreifen Japans in den Krieg hatte für uns keinerlei nachteilige Folgen, wenn auch die Japaner Roosevelt den ersehnten Vorwand lieferten, um die amerikanischen Streitkräfte auch gegen uns zu mobilisieren. Aber Roosevelt war, von Juden getrieben, ohnehin zum Krieg zur Vernichtung des Nationalsozialismus entschlossen, und niemand brauchte ihm dazu einen Grund zu geben. Er war durchaus imstande, die zur Überwindung des im Volke vorhandenen gesunden Isolationismus benötigten Vorwände selbst zu fabrizieren. Auf eine Fälschung mehr oder weniger kam es dabei nicht an.

Trotzdem war das Ausmaß und die Wirkung der in Pearl Harbour angerichteten Verheerung für ihn ein gefundenes Fressen: Genau das, was er brauchte, um seine Landsleute in den Krieg zu treiben und in seinem Land die letzten Widerstände zu beseitigen. Hatte er doch alles getan, um die Japaner zu provozieren. Das Ganze war nur die, allerdings auf einen globalen Maßstab zugeschnittene, Neuauflage jener Intrige, die schon im Wettkrieg Wilson so ausgezeichnet gelungen war: die zynisch provozierte Torpedierung der Lusitania als psychologische Vorbereitung der Amerikaner für die Kriegserklärung an die Mittelmächte. Wenn schon 1917 das Eingreifen der Amerikaner nicht verhindert werden konnte, so liegt es auf der Hand, daß 25 Jahre später dieses Eingreifen in den Ereignissen zwangsläufig begründet ist. Der Krieg mit Amerika war unvermeidlich.

Übrigens hatte sich das Weltjudentum erst im Jahr 1915 entschlossen, auf die Karte der' Aliierten zu setzen. In unserem Fall dagegen erklärte uns dieses gleiche Judentum schon in der Geburtsstunde des Dritten Reiches, 1933, den Krieg. Nun ist aber im Laufe des letzten Vierteljahrhunderts der jüdische Einfluß in den Vereinigten Staaten unaufhörlich gewachsen. Der Kriegseintritt Amerikas war also zwangsläufig, und es war daher für uns ein unschätzbarer Glücksfall, wenn wir gleichzeitig damit einen Bundesgenossen vom Werte Japans gewannen. Ein Vorteil aber auch für die Juden! Damit bot sich ihnen die langerhoffte Gelegenheit, die Vereinigten Staaten in ihren Krieg einzuspannen; wie es ihnen gelang, die Amerikaner in voller Einstimmigkeit dahinzubringen, das ist allerdings ein jüdischer Meistertrick. Die Amerikaner spürten nämlich nach der Enttäuschung von 1919 wenig Lust, wiederum in einen europäischen Krieg einzugreifen. Andererseits waren sie mehr denn je vom Gedanken an die gelbe Gefahr verfolgt. Den Juden ist alles zuzutrauen, und man verrechnet sich niemals, wenn man ihnen die gemeinsten Teufeleien zuschreibt. Ich bin überzeugt, daß sie hier auf weite Sicht geplant und sogar die Möglichkeit ins Auge gefaßt hatten, daß eine der weißen Mächte das eben zur Weltmacht aufsteigende gelbe Insel-Reich, das gegen die jüdische Verseuchung immun ist, vernichten würde. Für uns wird Japan für alle Zeiten Freund und Bundesgenosse bleiben. In diesem Krieg haben wir gelernt, es zu schätzen und immer mehr zu achten. Durch den gemeinsamen Kampf werden unsere Beziehungen mit Japan noch enger und fester werden. Sicherlich ist es bedauerlich, daß die Japaner nicht auf der Stelle mit uns in den Krieg gegen Sowjet-Rußland eingegriffen haben. In diesem Fall würden Stalins Armeen in diesem Augenblick nicht Breslau belagern und die Sowjets ständen nicht in Budapest. Wir hätten gemeinsam den Bolschewismus vor dem Winter 1941 ausgerottet, und Roosevelt hätte sich schwer gehütet, mit solchen Gegnern anzubandeln. Andererseits könnte man auch bedauern, daß die Japaner nicht schon 1940, also unmittelbar nach der Niederlage Frankreichs, Singapur besetzten. Die Vereinigten Staaten wären, mitten in ihren Präsidentschaftswahlen, außerstande gewesen, etwas zu unternehmen. Es gab auch damals einen Wendepunkt dieses Krieges.

Sei dem wie es wolle, unsere Schicksalsverbundenheit mit den Japanern wird bestehenbleiben. Wir werden zusammen siegen oder wir werden gemeinsam untergehen. Sollte das Schicksal uns zuerst vernichten, so kann ich mir kaum vorstellen, daß die Russen den Mythos der Kasiatischen Solidarität" Japan gegenüber noch lange aufrechterhalten.

12

Spanien, Gibraltar und der Sommer 1940 Bei den romanischen Völkern paart sich effektive Ohnmacht mit lächerlicher Anmaßung - Vorsichtsmaßnahmen gegenüber dem Duce geboten - Cianos verhängnisvolle Rolle - Der Judaskuß von Hendaye.

20. Februar 1945

Sofort nach der Niederlage Frankreichs im Sommer Ig4o hätten wir uns die in Spanien ausgelöste Begeisterung und die auf England ausgeübte Schockwirkung zunutze machen und Gibraltar aus der Luft erobern müssen.

Der Pferdefuß war jedoch der, daß es in diesem Zeitpunkt dann äußerst schwierig wurde, Spanien von einer Teilnahme am Kriege fernzuhalten - so wie es uns einige Wochen vorher unmöglich war, Italien daran zu hindern, mit fliegenden Fahnen zu marschieren, um den von uns bereits erkämpften Sieg, mit uns zu teilen.

Mit diesen romanischen Völkern haben wir wirklich kein Glück. Ihre Anmaßung steigt im ungekehrten Verhältnis zu ihrer Ohnmacht, und dadurch wird uns jede Chance verdorben. Wir konnten die Italiener nicht zurückhalten von ihrer Sucht, sich auf den Schlachtfeldern hervorzutun. Und wir waren doch hundertfach bereit, ihren Heldenmut zu bezeugen und sie am Siegeslorbeer teilhaben zu lassen, ihnen jeden vertretbaren Teil an der Kriegsbeute zu reservieren - mit der einzigen Bedingung, daß sie dem Schlachtfeld fernblieben.

Die Engländer haben zwar mit ihrem romanischen Alliierten noch schlimmere Erfahrungen gemacht. Chamberlain hätte sich sicherlich nicht so bedenkenlos in den Krieg gestürzt, wenn er sich über die Verwesungserscheinungen Frankreichs voll und ganz im klaren gewesen wäre. Sollte doch Frankreich nach dem Plan der Engländer alle Opfer des Landkrieges auf sich nehmen. Nichts wäre für Chamberlain leichter gewesen, als Polen - nach einigen Krokodilstränen über das Unglück - seiner nächsten Teilung zu überlassen.

Bei den romanischen Völkern paart sich die effektive Ohnmacht mit lächerlicher Anmaßung. Sei es das befreundete Italien oder das feindliche Frankreich, für uns wurde diese Schwäche in gleicher Weise zum Verhängnis.

Die einzigen Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und dem Duce entstanden daraus, daß ich zuweilen gewisse Vorsichtsmaßnahmen zu treffen gezwungen war. Selbstverständlich brachte ich ihm persönlich volles Vertrauen entgegen; aber ich mußte ihn immer dann über meine Pläne im unklaren lassen, wenn durch eine Indiskretion diese Pläne gefährdet werden konnten. Das gleiche Vertrauen, das ich Mussolini entgegenbrachte, übertrug dieser nämlich auf Ciano - und dieser Geck kannte keine Geheimnisse vor den hübschen Frauen, die ihn umgarnten. Wir haben diese Erkenntnis teuer bezahlt . . . und ihrerseits bezahlten unsere Gegner mit barer Münze, um etwas zu erfahren; es ist auf diesem Wege manches Geheimnis zu ihnen gelangt. Ich hatte also meine guten Gründe, dem Duce nicht immer reinen Wein einzuschenken. Es ist schade, daß er dafür kein Verständnis haben konnte, und es wurde katastrophal; als er mir dies nicht nur beleidigt verübelte, sondern Gleiches mit Gleichem vergalt.

Wir haben wirklich kein Glück mit den Romanen! Während ich mich nach Montoire begab; um eine groteske Politik der Zusammenarbeit zu demonstrieren, und darauf nach Hendaye, um einen Judaskuß zu erdulden, benützte ein dritter Romane (der mein wirklicher Freund war) die Gelegenheit meiner Abwesenheit, um seinen unglückseligen Griechenfeldzug zu starten.

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Ich habe immer den Frieden gesucht - Universalisten, Idealisten und Utopisten zielen ins Nichts - Die nationalsozialistische Lehre ist keine Exportware - Chamberlain und die Tage von München - Schon 1938 mußten wir losschlagen - Deutschland hatte die Weltmeinung auf seiner Seite - Der Vorteil einer gewaltsamen Lösung der Tschechenkrise Unsere Ansprüche nur nach Osten gerichtet - Die Kurzsichtigkeit der Gegner.

21. Februar 1945

Wir brauchten nichts so notwendig als den Frieden, um unser Werk zu vollenden. Ich habe immer den Frieden gesucht. Der Wille unserer Feinde hat uns diesen Krieg aufgezwungen. Die Kriegshetze datiert schon seit dem Januar 1933, dem Tage der Machtübernahme.

Zwei Fronten: Auf der einen Seite das Weltjudentum und seine Helfershelfer, auf der anderen Seite die Führer einer völkischen Realpolitik stehen sich im Laufe der Geschichte immer wieder als unversöhnliche Lager gegenüber.

Die einen erstreben das Wohl des abstrakten Individuums und sie jagen dem Trugbild einer universalistischen Lösung nach. Die anderen sind die Tat- und Wirklichkeitsmenschen. Der Nationalsozialismus kennt nur das Deutschtum und ihn interessiert nur das Wohl des deutschen Volkes.

Die Universalisten, Idealisten und Utopisten zielen ins Nichts. Sie versprechen ein unerreichbares Paradies und betrügen damit die Welt. Wie auch immer sie sich tarnen mögen, ob als Christen, Kommunisten oder Liberalisten, ehrliche Narren oder zynische Betrüger, sie arbeiten allesamt an der Unterjochung des Menschengeschlechtes. Ich aber habe immer nur das im Bereich des Möglichen und unserer Macht Liegende auf dieser Welt für mein Volk vor Augen gehabt. Und das heißt, das physische und psychische Wohlergehen des deutschen Volkes!

Ich habe immer nur versprochen, was ich halten konnte, und auch zu halten fest entschlossen war. Das ist einer der Gründe für den abgrundtiefen Haß, den ich mir zugezogen habe: Gerade weil ich nicht, wie alle meine Gegner, das Unmögliche versprach, verdarb ich ihnen das Konzept: Ich blieb ein Außenseiter in der Vereinigung der Menschheitsapostel und Berufspolitiker, deren streng gehütetes Geheimnis die Ausbeutung menschlicher Dummheit ist.

Die nationalsozialistische Lehre ist, und ich habe das immer wieder betont, keine Exportware. Sie ist nur für das deutsche Volk geschaffen. Jede nationalsozialistische Forderung richtet sich daher notwendigerweise auf begrenzte und erreichbare Ziele. Ich vermag darum auch weder an den unteilbaren Frieden noch an den unteilbaren Krieg zu glauben.

In den Tagen von München ist es mir klargeworden, daß die Feinde des Dritten Reiches um jeden Preis unseren Kopf verlangten und daß es keine Verhandlungsbasis mit ihnen gab. Als der plutokratische Bourgeois Chamberlain mit dem friedlichen und trügerischen Regenschirm sich dazu herabließ, auf den Berghof zu fliegen, um mit einem Emporkömmling namens Hitler zu konferieren, da wußte er bereits, daß England uns einmal den Kampf bis aufs Messer ansagen werde. Er war bereit, mir das Blaue vom Himmel zu versprechen, um mich einzuschläfern. Es ging ihm mit seiner plötzlichen Reiselust einzig und allein um Zeitgewinn. In jenem Augenblick hätten wir von uns aus unverzüglich losschlagen sollen. Schon Ig38 mußten wir losschlagen. Damals war die letzte Gelegenheit, den Krieg abzugrenzen.

Aber sie akzeptierten alles; wie Schwächlinge gaben sie allen meinen Forderungen nach. Unter solchen Voraussetzungen war es tatsächlich schwierig, einen Krieg vom Zaune zu brechen. Wir haben in München eine einmalige Gelegenheit verpaßt, den unvermeidlichen Krieg leicht und rasch zu gewinnen.

Obwohl auch wir damals alles andere als kriegsbereit gewesen wären, wir waren doch besser gerüstet als unsere Gegner. September 1938; das war der günstigste Augenblick, wo ein Angriff für uns das geringste Risiko bedeutete. Dazu der Vorteil, eine weltweite Ausdehnung des Krieges auszuschließen.

Wir hätten also die sich so oder so anbietende bewaffnete Auseinandersetzung erzwingen sollen; ohne Rücksicht darauf, oder gerade weil die Gegner bereit waren, uns bis zum letzten I-Tüpfelchen nachzugeben. Wenn wir damals die Sudetenfrage gewaltsam lösten, dann konnten wir zugleich die Tschechei ausradieren und die ganze Schuld dafür Benesch aufbürden. Die Münchner Konferenz konnte ohnehin nur temporäre Geltung haben, denn wir durften doch nicht im Herzen Deutschlands eine, wenn auch noch so kleine, unabhängige Tschechei als Eiterbeule weiterbestehen lassen. Wir haben diese Eiterbeule dann im März 1939 aufgestochen, aber unter ungünstigeren optischen Voraussetzungen; als dies 1938 hätte geschehen können; denn zum ersten Mal setzten wir uns damit in den Augen der Weltmeinung ins Unrecht. Wir begnügten uns nicht mehr damit; das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen zu erzwingen, sondern errichteten die Protektoratsherrschaft über ein fremdes Volk.

Ein schon 1938 ausgelöster Krieg war ein kurzer Krieg - für die Befreiung der von den Tschechen unterjochten Sudetendeutschen, Slowaken, Ungarn, ja sogar der Polen! Großbritannien und Frankreich, durch die Blitzartigkeit der Kriegführung überrascht und betroffen, hätten sich still verhalten und das um so mehr, als wir die Weltmeinung auf unserer Seite hatten. Polen schließlich, die Hauptstütze der französischen Politik in Osteuropa, stand auf unserer Seite. Großbritannien und Frankreich gaben eine schlechte Figur ab, wollten sie dem Reich nur deswegen den Krieg erklären. Ich bin übrigens ganz sicher, daß sie es nicht wegen Prag zum Äußersten kommen lassen wollten - womit sie allerdings in der Weltmeinung auch nicht besser abschnitten. Nach einer gewaltsamen Lösung der Tschechenkrise konnten wir die übrigen, in Osteuropa und auf dem Balkan noch offengebliebenen territorialen Fragen regeln, ohne ein Eingreifen der anglo-französischen, in ihrem Ansehen als Schutzmächte schwer geschädigten Mächte zu befürchten. Wir selbst hätten so die zu unserer eigenen moralischen und materiellen Rüstung erforderliche Zeit gewonnen und einen zweiten Weltkrieg, wenn ein solcher dann überhaupt noch unvermeidlich war, um Jahre hinausgeschoben.

Es ist durchaus denkbar, daß bei den satten Völkern einmal Kriegsangst und Bequemlichkeit über den angeborenen Haß, den sie gegen uns hegen, obsiegt hätten; dies um so mehr, als sie doch über kurz oder lang erkennen mußten, daß unsere Ansprüche nur nach Osten gerichtet sind. Unsere Gegner konnten sogar darauf spekulieren, daß wir uns dort einmal verbluten würden. Sei dem wie ihm wolle, sie hatten den doppelten Vorteil: den absoluten Frieden im Westen, die Bindung und Schwächung der sowjetischen Macht - die für diese Kurzsichtigen allerdings von geringerer, weil entfernterer Gefahr als das nationalsozialistische Reich erschien.

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Roosevelt, Auserwählter des Weltjudentums - Die Weltwirtschaftskrise, Deutschland und die Vereinigten Staaten - Der Fehlschlag des New Deal und der Krieg - Die Amerikaner werden in 25 Jahren rabiate Antisemiten werden - Roosevelt, ein falscher Götze - Deutsche und amerikanische Tradition weist in die gleiche Richtung: Keine Kolonien!

24. Februar 1945

Der Krieg mit Amerika ist eine tragische Verkettung. Ebenso vernunftwidrig wie unsinnig.

Ein unglücklicher geschichtlicher Zufall hat es gefügt, daß die Machtübernahme mit dem Zeitpunkt zusammentraf, in dem der Auserwählte des Weltjudentums, Roosevelt, das Steuer im Weißen Haus übernahm. Ohne die Juden und ihren Büttel hätte die Geschichte einen anderen Lauf genommen. An und für sich spricht alles dafür, daß Deutschland und die Vereinigten Staaten, wenn sie sich schon nicht besonders lieben und keine Freundschaftsbande knüpfen, wenigstens sich ohne allzu große Anstrengungen gegenseitig- vertragen sollten. Die Deutschen haben schließlich den bedeutendsten Anteil an der Bevölkerung Amerikas. Uns verdanken sie, daß nordisches Blut in Strömen in ihren Adern fließt. Außerdem hat von Stauben eine entscheidende Rolle im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gespielt.

Die Weltwirtschaftskrise hat Deutschland und die Vereinigten Staaten beinahe in gleichem Maße und gleichzeitig getroffen. Wir haben auch ziemlich ähnliche Maßnahmen ergriffen, um die Krise zu überwinden. Allen Schwierigkeiten zum Trotz waren unsere Bemühungen von hervorragendem Erfolg gekrönt. Unter wesentlich günstigeren Voraussetzungen drüben hatten Roosevelt und sein jüdischer Gehirntrust nur geringen Erfolg. Der Fehlschlag des New Deal hatte denn auch entscheidenden Teil an der Kriegspsychose. Die Vereinigten Staaten verfügen praktisch über die Voraussetzungen einer autarken Wirtschaft, wie auch wir sie uns erträumen. Sie verfügen über unbegrenzten Raum, auf dem sich ihre Energien ungehemmt ausarbeiten können. Unsererseits hoffen wir für Deutschland, daß es uns gelingt, ihm eines Tages die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu sichern in dem seiner Bevölkerungszahl angemessenen Lebensraum. Ein großes Volk brauche ausreichenden Lebensraum.

Deutschland stellt keine Forderung an die Vereinigten Staaten und diese haben von Deutschland nicht das geringste zu befürchten. Alle Voraussetzungen für ein friedliches Nebeneinanderleben, jeder für sich, sind vorhanden. Aber alles wird durch den Juden versaut, der die Vereinigten Staaten zu seinem mächtigsten Bollwerk ausersehen hat. Dies und nur dies stört und vergiftet alles. Die Amerikaner werden nach meiner Schätzung nicht mehr als 25 Jahre brauchen, um selbst darauf zu kommen, welchen Krebsschaden diese jüdischen Schmarotzer für sie bedeuten - die sich blutsaugend auf ihrer Haut festgefressen haben. Das Judentum treibe sie in gefährliche Abenteuer, welche sie im Grunde genommen gar nichts angehen und in welchen es noch dazu um Interessen geht, die mit den ihren nichts gemein haben. Es kann doch für die nichtjüdischen Amerikaner gar keinen plausiblen Grund geben, den Haß der Juden zu teilen und sich von ihnen am Gängelband führen zu lassen. Ganz zwangsläufig werden die Amerikaner im Laufe des nächsten Vierteljahrhunderts zu rabiaten Antisemiten, oder sie werden bis dahin endgültig versklavt sein.

Verlieren wir diesen Krieg, dann werden die Juden die Sieger sein. Ihr Siegestaumel wäre grenzenlos. Ich muß sofort feststellen, daß es nur ein kurzer Sieg für den Juden sein würde. In diesem Falle würde zwar niemand mehr in Europa es wagen, den Kampf erneut gegen sie aufzunehmen, dafür aber um so sicherer in den Vereinigten Staaten. Das ist ein noch junges Land, das noch nicht die mit dem Alter kommenden Hemmungen besitzt, dem es noch an der fundierten politischen Einsicht mangelt. Für die Amerikaner war bisher alles von geradezu verblüffender Einfachheit. Die Erfahrungen und Schwierigkeiten werden sie vielleicht reifen lassen. Was waren sie denn bis zu ihrer Staatsgründung? Zusammengewürfelte Individuen aus allen Ecken der Welt, Glücksritter, auf die ein unermeßlicher Kontinent zu seiner Erschließung wartete. Nur ganz allmählich gelangte in dieser Weiträumigkeit ein Staatsbewußtsein zum Durchbruch. Ein solches Konglomerat von Individuen aller Rassen und Nationen, noch ohne das Band eines Nationalgefühls, mußte ja eine leichte Beute jüdischer Habgier werden!

Die Exzesse, die sich die Juden bei uns zuschulden kommen ließen und mit denen der Nationalsozialismus aufgeräumt hat, sind nichts im Vergleich zu dem, was sie sich in ihren neuen Jagdgründen leisten und immer wieder leisten werden. Die Amerikaner werden eines Tages innewerden, daß sie in Roosevelt einen falschen Götzen angebetet haben und daß dieser Judenstämmling in Wirklichkeit ein Verbrecher war - an den Vereinigten Staaten ebenso wie an der ganzen Menschheit. Er mißleitet sie auf Wege, auf denen sie nichts zu suchen haben, und zwingt sie, sich in Auseinandersetzungen einzumischen, die sie nichts angehen. Ein Minimum an politischem Instinkt hätte sie auf die Idee bringen müssen, bei ihrer bewährten Politik des Isolationismus zu bleiben und in diesem Konflikt nur die Rolle des Unparteiischen zu spielen. Mit etwas politischer Reife und ein wenig mehr Erfahrung hätten sie zweifellos erkannt, daß ihr entscheidender Vorteil in der Beschränkung auf eine wachsame Neutralität gegenüber den Zwistigkeiten in Europa lag. Durch ihre Einmischung haben sie sich ihren jüdischen Ausbeutern nur noch weiter ans Messer geliefert. Die kennen sich - weiß Gott - aus in der Welt und wissen ganz genau, was sie tun - natürlich nur von ihrem ganz persönlichen jüdischen Standpunkt aus.

Ein wahres Staatsoberhaupt, wenn die Vorsehung den Vereinigten Staaten in dieser Schicksalstunde einen anderen als diesen Roosevelt gegeben hätte, eine Persönlichkeit, fähig, das amerikanische Leben den Forderungen des XX. Jahrhunderts anzupassen, wäre der bedeutendste Präsident nach Lincoln geworden.

Die Krise der dreißiger Jahre war lediglich eine Wachstumskrise, allerdings globalen Ausmaßes. Der wirtschaftliche Liberalismus entpuppte sich als eine überlebte Formel. Hatte man einmal die Ursache und die Tragweite dieser Krise erfaßt, so galt es, nur noch die geeigneten Abwehrmittel dagegen anzuwenden. Dieser einen Aufgabe hätte sich eine wahre Persönlichkeit im Weißen Haus angenommen, und ihre Lösung hätte ihm zu einer einmaligen Position auf dem Schachbrett der Welt verholfen. Dazu aber mußte er die Aufmerksamkeit seiner Landsleute auf die großen internationalen Probleme lenken, ihnen die Augen öffnen über unseren Planeten, statt sie in das Chaos eines Weltkrieges zu stürzen, wie es Roosevelt, dieser Verbrecher, gemacht hat. Nackter Wahnsinn! Mit beispiellosem Zynismus hat er die Unwissenheit, Torheit und Leichtgläubigkeit der Amerikaner mißbraucht. Roosevelt ließ seine Yankees die Welt durch die jüdische Brille sehen und brachte sie auf einen Weg, der zur Katastrophe führt, wenn sie sich nicht noch zeitig fangen.

Die Angelegenheiten der Amerikaner sind nicht unsere Sache, und es würde mich völlig kalt lassen, was immer mit ihnen geschieht, wenn nicht ihre Haltung sich unmittelbar auf unser Schicksal und auf dasjenige Europas auswirkte.

Es gibt noch eine weitere Veranlassung dafür, uns mit den Amerikanern zu vertragen: weder sie noch wir neigen zur Kolonisation. Die Deutschen haben in Wirklichkeit niemals irgendeinen Hang zum Imperialismus gezeigt. Ich betrachte die stümperhaften Versuche am Ende des 19. Jahrhunderts als einen Seitensprung in unserer Geschichte. Die Niederlage von 1918 hatte wenigstens das eine Gute, uns auf einem verhängnisvollen Wege zu stoppen, zu dem sich die Deutschen, eifersüchtig auf Erfolge, deren Vergänglichkeit ihnen nicht bewußt war, törichterweise durch das Beispiel der Franzosen und der Engländer hatten verleiten lassen.

Gerechterweise wird man dem Dritten Reich zugute halten müssen, daß es dieser überlebten Vergangenheit keine Tränen nachweint. Wir wandten uns im Gegenteil mutig und entschlossen der Zukunft zu, der Errichtung einer kontinentalen Großraumpolitik. Und die natürliche amerikanische Tradition weise in die gleiche Richtung: Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Kontinente und Abwehr fremder Einmischung in die Angelegenheiten der Neuen Welt!

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Zeit und Raum - beides fehlt uns - Der Jude Mardochai-Marx und das Himmelreich auf Erden - Lenin, Stalin und die kommenden kommunistischen Diktatoren - Die Unbeständigkeit des deutschen Volkes - Wer wird die Fackel weiter vorantragen? - Eine zu große Aufgabe für einen einzelnen Mann Das deutsche Volk ist jung und stark.

25. Februar 1945

Nur weil wir immer übereilt und unter Zwang handeln mußten, ist vieles fehlgeschlagen! Rasches Handeln war in unserem Falle gleichbedeutend mit Überstürzen. Um aber die Entschlüsse in Geduld reifen zu lassen, braucht man Zeit und Raum - und beides fehlt uns. Die Russen besitzen beides im Überfluß - und dazu jenen Hang zur Passivität, den Wesenszug der slawischen Mentalität.

Sie haben als weiteres durch die marxistische Doktrin die Mittel, das Volk im Zaume zu halten. Dafür versprechen sie das Paradies auf Erden - allerdings erst in weiter Ferne - und unterscheiden sich dadurch wesentlich vom christlichen Dogma. Der Jude Mardochai-Marx, ein guter Hebräer, wartete auch auf seinen Messias. Er verwandelte ihn kurzerhand in den historischen Materialismus und setzte einer Hoffnung aufs Unendliche das Himmelreich auf Erden, die irdische Glückseligkeit entgegen. Dies Glück ist greifbar nahe, es ist versprochen, aber man muß abwarten, ohne dem Glück gewaltsam nachzuhelfen. Das ist der richtige Dreh, mit dem fängt man die Dummen. Was Lenin nicht fertiggebracht hat, wird Stalin vollenden, . . . und so weiter die Reihe kommunistischer Diktatoren . . . Das ist raffiniert! Was soll man aber erst von dem, ebenfalls jüdischem Hirn entsprossenen Christentum halten, das es sich leisten kann, seinen Gläubigen das Paradies erst im Jenseits zu versprechen? Es ist doch unvergleichlich stärker!

Ich hingegen stehe unter dem Schicksalsgebot, alles innerhalb eines einzigen kurzen Menschenlebens zu vollenden. Mir steht nur eine nüchterne Weltanschauung zur Seite, auf Realitäten begründet, deren Versprechen greifbare Form annehmen müssen, und die mir verbietet, den Mond zu versprechen. Wofür die anderen die Ewigkeit haben, dafür bleiben mir nur ein paar armselige Jahre. Sie verlassen sich auf ihre Nachfolger, die an der gleichen Stelle beginnen, wo der Vorgänger aufgehört hat; Ersatzmänner, die mit dem gleichen Pflug die gleiche Furche weiterziehen. Ich frage mich unaufhörlich, wo sich unter meinen unmittelbaren Mitarbeitern der Fähige findet, um die Fackel weiter voranzutragen, die meinen Händen einmal entgleiten wird.

Ein anderes, schicksalhaftes Verhängnis für mich läßt mich ein Volk führen, unbeständig und beeinflußbar wie kein zweites, das in seiner Vergangenheit jeweils von einem Extrem in das andere verfallen ist. Das ideale Rezept wäre für mich gewesen, zuerst den Fortbestand des deutschen Volkes zu sichern, eine nationalsozialistische Jugend heranzuzüchten - und dann den kommenden Geschlechtern die Führung des unvermeidlichen Krieges zu überlassen, sofern nicht die dann im deutschen Volk verkörperte Macht seine Feinde davon abschreckte. Dann war Deutschland moralisch und materiell gerüstet, ausgestattet mit einem Korps von Beamten, Diplomaten, mit einem Generalstab aus Männern, die den nationalsozialistischen Geist mit der Muttermilch eingesogen hatten und nach diesen Grundsätzen geformt waren. Das Werk, das ich mir vorgenommen habe, um dem deutschen Volk den Platz an der Sonne zu erobern, ist zuviel für einen einzelnen Mann, zu gewaltig umfassend für eine Generation! Ich habe dem deutschen Volk aber das Wissen um seine Sendung vermittelt und ihm die Erkenntnis eingeimpft der ungeheuren Möglichkeiten der Vereinigung aller Deutschen in einem Großdeutschen Reich. So habe ich die beste Saat gelegt. Ich habe dem deutschen Volk die Bedeutung seines Kampfes um die eigene Existenz ins Bewußtsein gehämmert.

Nichts wird verhindern können, daß eines Tages, und es wird ein naher Tag sein, die Saat reift und die Ernte eingebracht wird. Das deutsche Volk ist jung und stark. Ein Volk, dessen Zukunft noch vor ihm liegt.

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Churchill fehlte es an Einsicht - Die Tragödie von Dünkirchen - Die Aussichtslosigkeit der Invasion Englands - Im Sommer 1940 waren die Ziele der Sowjets klar zu erkennen - Stalin, der geborene Erpresser - Der Abfall Jugoslawiens - Der drohende Angriff der Sowjets - Am Jahrestag der Unterzeichnung des Moskauer Paktes - Illusionen über Stalins Realitätssinn.

26. Februar 1945

Als ich zu der Überzeugung gelangen mußte, daß eine Verständigung mit England unmöglich war, habe ich mich entschlossen, die Entscheidung im Osten mit Waffengewalt zu suchen. Churchill hat die Großzügigkeit und Ritterlichkeit nicht zu schätzen gewußt, die ich durch Vermeidung des Äußersten England gegenüber hundertfach bewiesen habe. Absichtlich habe ich die flüchtenden Briten bei Dünkirchen geschont. Wenn ihnen nur einer hätte begreiflich machen können, daß die Anerkennung unserer Führung auf dem Kontinent, die ich eben schmerzlos vollzogen hatte, der sie sich aber eigensinnig widersetzten, für sie selbst nichts als Vorteile bringen konnte.

Schon gegen Ende Juli, einen Monat nach der Niederwerfung Frankreichs, erkannte ich, daß der Frieden uns einmal mehr enteilte. Wenige Wochen später wußte ich, daß die Invasion der englischen Inseln vor den Herbststürmen nicht mehr gelingen konnte, da wir uns nicht der Luftherrschaft zu sichern vermocht hatten. Ich erkannte, daß uns die Invasion Englands niemals gelingen würde.

Das Verhalten der Sowjets im Sommer 1940, die sich das Baltikum und Bessarabien einverleibten, während wir alle Hände voll zu tun hatten, ließ nicht den geringsten Zweifel über ihre wahren Ziele aufkommen. Und wenn solche wirklich noch bestanden hätten, der Besuch Molotows im November hätte sie völlig zerstreut. Auch die Vorschläge Stalins nach der Rückkehr seines Außenministers konnten mich nicht täuschen. Stalin, dieser geborene Erpresser, wollte nur Zeit gewinnen und seine Ausgangspositionen in Finnland und auf dem Balkan verbessern. Ein regelrechtes Katz- und Mausspiel!

Ein Trauerspiel für mich, daß wir vor dem 15. Mai nicht angreifen konnten - aber um im ersten Ansturm Rußland zu überrennen, durften wir auf keinen Fall länger warten. Stalin dagegen konnte jeden Tag den Krieg starten. Während des ganzen Winters und ganz besonders in den ersten Frühjahrstagen 1941 hat der Gedanke mir den Schlaf geraubt, die Sowjets könnten mir zuvorkommen. Hatte doch das italienische Versagen in Albanien und in der Cyrenaika auf dem Balkan eine ganz neue Lage geschaffen und eine Meuterei entfacht. Bei Freund und Feind schien der Ruf der Unbesiegbarkeit unserer Waffen getrübt.

Keine andere Ursache hatte schließlich auch der Abfall Jugoslawiens, durch den wir gezwungen waren, den Balkan in den Krieg einzubeziehen. Eine Lage, die ich um jeden Preis habe vermeiden wollen. Nachdem der Krieg einmal diese Richtung genommen hatte, lag es nahe, nun auch weiter zu marschieren. Nur ein Bruchteil der für die Rußlandoffensive bereitgestellten Verbände hätte genügt, den Vorderen Orient zu befreien. Sollten wir uns jedoch so weit von unseren Kraftzentren engagieren und damit die Sowjets geradezu einladen, über uns herzufallen? Sie hätten das unweigerlich noch im Laufe des Sommers, spätestens aber im Herbst getan und dann unter so ungünstigen Bedingungen für uns, daß jede Hoffnung auf unseren Sieg naiv war.

Die Sowjets zeigen die Langmut eines Dickhäuters nur gegenüber den verjudeten Demokratien. Sie wissen nämlich, daß diese ganz von selbst einmal ohne jeden äußeren Anstoß ihnen zum Opfer fallen werden: ganz einfach infolge der innenpolitischen Schwächen, ausgelöst durch die ständigen Wirtschaftskrisen, als Ursache für die Unzufriedenheit der Massen, die dem marxistischen Gift erliegen. Aber sie wissen auch, daß sie darauf in einem nationalsozialistischen Reich niemals spekulieren können. Sie wissen, daß wir ihnen in jeder Beziehung, im Frieden noch mehr als im Kriege, turmhoch überlegen sind.

Die russische Lethargie resultiert auch daraus, daß die materialistische Geschichtsauffassung es ihnen erlaubt, mögliche Risiken zu umgehen und abzuwarten, bis ihre Pläne reif sind - ein Jahr, ein Menschenleben, wenn nötig auch ein ganzes Jahrhundert. Die Zeit kostet nichts. Der Marxismus verspricht den Massen, die er beherrscht, das Paradies auf Erden, aber nicht heute, auch nicht morgen, sondern in einer ungewissen Zukunft.

Aber trotz dieser Geduld, die ein Teil ihrer Stärke ist, konnten die Sowjets einer Vernichtung Englands durch uns nicht tatenlos zuschauen, denn das bedeutete für sie, daß sie eines Tages als letzte und einzige dem deutschen Diktat auf Gnade und Ungnade ausgeliefert waren, weil Amerika und Japan in diesem Falle neutral bleiben mußten. Für die Sowjets gab es keinerlei Zweifel, daß wir dann, wann immer es uns beliebte, die alte Rechnung auf unsere Weise begleichen würden.

Es gab also für mich keinen anderen Ausweg, als den Bolschewismus mit Waffengewalt auszurotten, und ich faßte diesen Entschluß am Jahrestag der Unterzeichnung des Moskauer Paktes. Ich bin überzeugt davon, daß Stalin selbst noch vor der Unterzeichnung den Entschluß gefaßt hatte, im günstigen Augenblick in das Reich einzufallen.

Während eines ganzen Jahres hatten wir uns in der Hoffnung gesonnt, eine vernünftige, wenn auch nicht gerade übermäßig freundschaftliche Zusammenarbeit mit Stalin sei möglich. Ich bildete mir ein, 15 Jahre der Macht und Verantwortung müßten einen Realisten - und Stalin ist zweifellos ein Realist-von den Eierschalen der nebulösen marxistischen Ideologie befreien, die nur als Opium weiterhin für fremde Völker in Reserve gehalten wurde. Die Brutalität, mit welcher die jüdische Intelligenz liquidiert wurde, nachdem sie den Zweck, das zaristische Reich zu zersetzen, erfüllt hatte, schien diese Annahme zu unterstreichen. Ich mußte annehmen, daß Stalin rechtzeitig Vorsorge dafür hatte tragen wollen, daß diese jüdischen Intellektuellen nicht auch das ihm vorschwebende großrussische Reich ansteckten - jenes panslawistische Ziel, das ja im Grunde nur die geistige Erbfolge Peters des Großen antritt.

Beide Seiten mußten dann, allerdings bei voller Anerkennung der unüberbrückbaren Gegensätze, darangehen, die Eckpfeiler einer dauernden Verständigung zu schaffen: die peinlich genaue Abgrenzung und Beachtung der Interessensphären und die Beschränkung auf eine bloße wirtschaftliche Zusammenarbeit, die jedem seinen Vorteil garantierte. Eine Verständigung in dauernder Bereitschaft und den Finger am Abzug!

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Europas letzte Chance - Das neue Europa kann nur auf Ruinen aufgebaut werden - Das Schicksal Napoleons - Immer wieder England - Die Vereinigten Staaten und die Knute des Weltjudentums.

26. Februar 1945

Ich bin für Europa die letzte Chance! Das neue Europa wird nicht durch parlamentarische Abstimmungen, auch nicht durch Diskussionen und Resolutionen, sondern allein mit Gewalt erzwungen.

Das neue Europa kann nur auf Ruinen aufgebaut werden. Ich meine nicht die Steinhaufen einer wahnsinnigen materiellen Zerstörung, sondern auf den geistigen Trümmern des Eigennutzes, der Engstirnigkeit, der überlebten Eigenstaatlichkeit und der chauvinistischen Kirchturmspolitik. Europa muß zum Nutzen aller und auch auf Kosten aller errichtet werden. Das hatte Napoleon vollendet erkannt.

Niemand mehr als ich kann besser die Qualen des großen Korsen nachfühlen, der - besessen von der Eroberung des Friedens - unaufhörlich neue Kriege zu führen gezwungen war, immer in der Hoffnung, den Frieden doch noch zu erjagen. Seit dem Sommer 1940 erlebe ich die gleichen Seelenqualen. Immer wieder England, das gleiche England, das sich den Lebensrechten des Festlandes verschließt. Zwar ist es seither alt und mürbe geworden. Aber darum auch um so bösartiger und verdorbener. Und in seinem zersetzenden und widernatürlichen Handeln hat es die Hilfe der Vereinigten Staaten gefunden, die ihrerseits unter der Knute des Weltjudentums stehen. Der Ewige Jude lebt von unserer Uneinigkeit und hofft auch weiterhin daraus Honig zu saugen.

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Die Folgen einer totalen Niederlage - Ein von den Siegern in Stücke gerissenes Reich - Vertierte Bolschewiken, amerikanische Gangster - Das unvergängliche Reich - Die Gesetze der Rassenlehre - Das ewige Verdienst des Nationalsozialismus um Deutschland und Mitteleuropa - Die Elemente der Zwietracht und die Einheit des Reiches - Die Tragödie Englands und Italiens - Das degenerierte Frankreich, eine Macht fünfter Ordnung - Die Japaner, Chinesen und islamischen Völker in ihrer Bedeutung für die Zukunft-Deutschlands - Die beiden Weltmächte als Feinde eines unabhängigen Europa - Deutschlands Rolle in ihrem Konkurrenzkampf - Rußland, frei vom jüdischen Marxismus - Das amerikanische Riesenbaby, ein tönerner Koloß - Die Chancen der gelben Rasse - Die unerläßliche Voraussetzung für das Überleben der weißen Völker.

2. April 1945

Wenn wir in diesem Krieg unterliegen müssen, dann wird es sich nur um eine totale Niederlage für uns handeln können. Unsere Gegner haben ihr Ziel laut genug verkündet, um uns wissen zu lassen, daß wir uns keinen Illusionen über ihre Absichten hinzugeben haben. Das Weltjudentum, die Bolschewisten und das ganze Rudel geifernder Hyänen in ihrem Gefolge, sie werden gewiß die Waffen nicht aus der Hand legen, bevor sie das nationalsozialistische Deutschland zerstört, vernichtet und völlig aufgesplittert haben. Zwangsläufig muß in einem solchen Krieg, in dem zwei Weltanschauungen von solcher Gegensätzlichkeit aufeinanderprallen, ein unglücklich ausgehender Kampf die totale Niederlage zur Folge haben. Es ist ein Kampf, der auf beiden Seiten bis zur vollständigen Erschöpfung geführt werden muß, und wir wissen, was uns bevorsteht, daß wir entweder bis zum Sieg oder aber bis zum letzten Blutstropfen aushalten müssen.

Jeder Gedanke an eine Niederlage ist unerträglich. Mit Grauen denke ich an ein von den Siegern in Stücke gerissenes Reich, an die Leiden einer den Ausschreitungen vertierter Bolschewiken und amerikanischer Gangster ausgelieferte Bevölkerung! Und doch vermag mir sogar diese Vision des Grauens den unerschütterlichen Glauben an die Zukunft des deutschen Volkes nicht zu nehmen. Je mehr wir zu leiden haben werden, um so augenfälliger wird das unvergängliche Reich wiedererstehen! Die besondere Fähigkeit des deutschen Volkscharakters, immer dann, wenn ein Beharren auf nationaler Selbstbehauptung den Fortbestand der Nation bedroht, in einen politischen Winterschlaf zu verfallen, wird uns noch einmal zustatten kommen. Ich selbst allerdings vermag in einem solchen Übergangsstadium Deutschlands, wie dieses einem unterlegenen Dritten Reich folgen würde, nicht zu atmen. Was immer wir 1918 an Schmach und Verrat erlebten, wäre gar nichts im Vergleich zu dem, was wir dann zu gewärtigen hätten. Unfaßbar, daß nach zwölf Jahren Nationalsozialismus eine derartige Möglichkeit eintreten könnte! Unfaßbar, daß das deutsche Volk, hinfort der Auslese beraubt, die es zu heroischer Größe geführt hat, sich über Jahre hinweg im Kot wälzen könnte!

Welche Moralgesetze, was für Richtlinien kann es eben für die in unverbrüchlicher Treue zu sich selbst Verharrenden? Das mit Füßen getretene deutsche Volk sollte sich in seiner nationalen Ohnmacht stets bemühen, die Gesetze der Rassenlehre hochzuhalten, die wir ihm gaben. In einer moralisch mehr und mehr durch das jüdische Gift verseuchten Welt muß ein gegen dieses Gift immunes Volk schließlich und endlich die Oberhand gewinnen. So gesehen, wird man dem Nationalsozialismus ewig dafür dankbar sein, daß ich die Juden aus Deutschland und Mitteleuropa ausgerottet habe.

Das zweite Grundgesetz muß die Erhaltung der unlösbaren Einheit aller Deutschen sein. Erst in der Vereinigung aller Deutschen entfalten sich unsere nationalen Werte: wenn wir aufhören, Preußen, Bayern, Österreicher zu sein, und nichts als Deutsche. Als die Preußen sich daranmachten, alle Deutschen im Bismarckreich zusammenzuschließen, haben sie damit dem deutschen Volk die Möglichkeit erschlossen, jahrzehntelang als das erste Volk des Kontinents zu gelten. Als ich sie alle im nationalsozialistischen Dritten Reich vereinigte, machte ich aus ihnen die Baumeister Europas. Was auch geschehen möge, die Deutschen dürfen nie vergessen, daß es für sie immer darauf ankommt, die Elemente der Zwietracht auszumerzen und sich unermüdlich um die Einheit des Reiches zu bemühen.

Was das Ausland und unser Verhältnis zur Umwelt angeht, so ist es ganz unmöglich, feste Lehrsätze aufzustellen; denn die Voraussetzungen wechseln ständig. Ich schrieb vor zwanzig Jahren, daß es in ganz Europa für Deutschland nur zwei mögliche Bundesgenossen gebe: England und Italien. Das Schicksal hat es mir verwehrt, die sich aus dieser Erkenntnis logischerweise ableitende Politik in die Tat umzusetzen. Wenn auch die Engländer noch über die Mache eines Weltreiches verfügten, so mangelte es ihnen doch schon an den zur Erhaltung dieses Weltreiches erforderlichen moralischen Werten. Dem äußeren Scheine nach beherrschten sie die Welt. In Wirklichkeit wurden sie selbst vom Judentum regiere. Italien hatte den politischen Ehrgeiz des alten Roms wieder aufgenommen. Es hatte wohl den Ehrgeiz, aber nicht die anderen Qualitäten - die moralische Härte und die materielle Kraft. Sein einziger Vorzug war, daß es unter der Führung eines echten Römers stand. Welche Tragik für diesen Mann! Und welches Drama für dieses Land! Für die Völker so gut wie für die Menschen, ist es verhängnisvoll, Ehrgeiz zu haben, ohne die erforderlichen materiellen Grundlagen oder auch nur die Möglichkeit, diese Grundlagen zu schaffen.

Bleibt noch Frankreich. Ich schrieb vor zwanzig Jahren, was ich darüber denke. Frankreich wird immer der Erbfeind des deutschen Volkes bleiben. Seine weibischen Schwächeanfälle und seine Hysterie konnten uns zuweilen täuschen und die Bedeutung seiner Handlungen unterschätzen lassen. Aber selbst wenn es noch schwächer wird, was durchaus im Bereiche der Wahrscheinlichkeit liegt, nichts darf unser Mißtrauen einschläfern. Als Militärmacht freilich gehört Frankreich der Vergangenheit an, und ganz bestimmt wird es uns in dieser Beziehung niemals mehr bedrohen. Dieser Krieg, wie er auch ausgehen mag, wird wenigstens das eine Gute gehabt haben, daß er Frankreich unter die Mächte fünfter Ordnung eingereiht hat. Wenn es nichtsdestoweniger für uns eine Gefahr bleibt, so einfach deshalb, weil seiner vor nichts zurückschreckenden Verderbtheit und seiner Kunst der politischen Erpressung einfach alles zuzutrauen ist. Darum ist Mißtrauen und Wachsamkeit geboten. Mögen die Deutschen auf der Hut sein und sich niemals von dieser Sirene verzaubern lassen!

Wenn man sich in bezug auf das Ausland auch nicht an Faustregeln halten kann, denn man muß sich stets den Umständen anpassen, so steht doch auf jeden Fall fest, daß Deutschland seine zuverlässigsten Freunde immer unter den Völkern gewinnen wird, die gegen das jüdische Gift aus ihrer Wesensart heraus gefeit sind. Ich bin überzeugt, daß die Japaner, die Chinesen und die islamischen Völker uns immer näher stehen werden als etwa Frankreich, und das trotz der zwischen uns bestehenden Blutsverwandtschaft. Das Unglück will es, daß Frankreich im Laufe der Jahrhunderte entartete und daß seine führenden Schichten dem jüdischen Geist verfallen sind. Das hat bereits derartige Ausmaße angenommen, daß es nicht mehr rückgängig zu machen ist. Frankreich ist dazu verurteilt, die Politik der Juden zu betreiben.

Nach einer Niederlage des Reiches wird es bis zum Aufkommen nationalistischer Bestrebungen in Asien, in Afrika und vielleicht auch in Südamerika nur noch zwei Mächte in der Welt geben, die einander ebenbürtig gegenübertreten können: die Vereinigten Staaten und Sowjetrußland. Durch die Gesetze der Geschichte und der geographischen Lage ist es diesen beiden Kolossen bestimmt, ihre Kräfte zu messen, sei es auf militärischem, sei es auch nur auf wirtschaftlichem und ideologischem Gebiet. Aus der gleichen Gesetzmäßigkeit müssen beide Mächte die Feinde eines unabhängigen Europas sein. Amerika wie Sowjetrußland aber werden sich notwendigerweise über kurz oder lang den Beistand des einzigen großen Volkes, das in Europa diesen Krieg überdauern wird, sichern wollen - den Beistand des deutschen Volkes. Ich erkläre aber feierlich: um keinen Preis der Welt dürfen sich die Deutschen jemals zu Handlangerdiensten im Spiel der Amerikaner oder der Russen mißbrauchen lassen.

Es ist in diesem Augenblick schwer zu sagen, was, vom weltanschaulichen Standpunkt aus, für uns verderblicher ist: der verjudete Amerikanismus oder der Bolschewismus. Die Russen sind fähig, sich unter dem Druck der Verhältnisse einmal völlig vom jüdischen Marxismus zu lösen, um nur noch dem unvergänglichen Panslawismus in seiner grausamsten und wildesten Entartung zu leben. Die Amerikaner ihrerseits werden, wenn sie nicht sehr bald das Joch der New Yorker Juden von sich abschütteln - die übrigens dabei sind, den Ast abzusägen, auf dem sie sitzen -, die Amerikaner also werden untergehen, ohne überhaupt je das Stadium staatspolitischer Vernunft erlangt zu haben. Die Tatsache, daß sich in ihnen so unbegrenzte Naturkräfte mit einer derartigen geistigen Hilflosigkeit paaren, gemahnt an ein Riesenbaby, bei dem der Verstand durch krankhaftes Wachstum zu kurz gekommen ist. Man kann sich auch fragen, ob es sich bei ihnen nicht um einen Fall von Pilzkulturen handelt, die ebenso schnell zerfallen, wie sie gewachsen sind.

Wenn es Amerika nicht gelingt, sich zu einer etwas weniger naiv-kindischen Lebensauffassung durchzuringen als seine gegenwärtige auf reine Massenpsychose und sogenannte christliche Wissenschaft begründete Allerweltsmoral, dann ist es fraglich, wie lange noch dieser Erdteil unter weißer Vorherrschaft bleiben wird. Es wird sich dann herausstellen, daß dieser tönerne Koloß nach seinem raketenhaften Aufstieg gerade nur zu seiner Selbstzerstörung fähig war. Welche Chancen für die gelbe Rasse angesichts eines solchen Verfalles! Rechtlich und historisch betrachtet, hätte sie genau die gleichen Rechte - oder genaugenommen ebensowenig Rechte! für eine Invasion dieses Erdteils wie die Europäer im XVI. Jahrhundert. Ihre täglich anwachsenden unterernährten Volksmassen geben ihnen das Recht der Hungrigen, ihren Hunger zu stillen; und das ist das einzige Recht, welches die Geschichte anerkennt - unter der Voraussetzung, daß dieses Recht die Macht auf seiner Seite hat!

Was auch immer eintreten mag, es bleibt Naturgesetz in dieser grausamen Zeit, in die uns zwei große Kriege zurückgeworfen haben, daß nur diejenigen weißen Völker Aussichten haben, zu überleben und zu neuer Blüte zu gelangen, welche imstande sind durchzuhalten und welche ohne jede Hoffnung noch den Mut bewahren, bis zum Tode zu kämpfen. Diese Eigenschaften aber sind nur den Völkern zu eigen, die das jüdische Gift in ihrem Körper ausgerottet haben.

 

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